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20.05.2017 Orientierungssport / Ori 75 des MSC Rehburg

Montag, 29. Mai 2017 - in Aktuelles

Zwei Remscheider Teams starteten im Hohen Norden


Günter Kettler und Jan Sieper machten sich zu ungewohnter Zeit (bereits um 12 Uhr) auf den Weg zur anstehenden ORI. Es ging zur ORI des MSC Rehburg (nahe Hannover) nach Niedersachsen und damit zu einem von drei Läufen, die in einem anderen Bundesland ausgetragen werden.
Kurz vor der Fahrerbesprechung klingelte das Handy von meinem Fahrer. Whisky war dran. Er sei auf dem Weg zum Start und er würde gerne noch teilnehmen. Am Tag zuvor beim Club-Abend hieß es noch, dass er keinen Fahrer findet und somit wohl nicht kommen wird. Kurz vor dem Start traf er mit seiner Partnerin Petra Recke ein und die beiden konnten die ORI in Angriff nehmen.
Da wir uns in einem anderen Bundesland befanden, galt auch nicht das bekannte Reglement, sondern die Rahmenausschreibung des ADAC Weser-Ems. Die beiden wesentlichen Unterschiede waren das sog. „Einbahnstraßensystem“ und das „Kreuzungsverbot“. Beides kam im laufe der ORI mehrmals vor und bereitete Kopfzerbrechen.
Die ORI war gespickt mit kleinen Gemeinheiten und komplexen Aufgaben, an denen auch die gestandenen Profis teilweise gescheitert sind. So wurde beispielsweise eine Eisenbahnbrücke auf der Karte so manipuliert, dass man nicht mehr drunter herfahren durfte.
Leider ist im Norden auch die Bewertung von Fehlern anders als im Westen. Wir sind bei einer Fischgräte einmal falsch abgebogen und hatten in der Folge 2 Schilder, die nicht gefordert waren und zwei Schilder fehlten uns. Das wurde mit 4 Fehlern bewertet und hat uns im Gesamtergebnis eine Top Platzierung gekostet. In der Klasse B haben wir dennoch mit 70 Strafpunkten den 2. Platz belegen können.
Für die spätentschlossenen Petra und Whisky hat sich die lange Fahrt leider nicht gelohnt. Die eingefahrenen 100 Strafpunkte sorgten bei Whisky für bedrückte Stimmung und eine nicht so gute Platzierung, auch hier wurde ihm zum Verhängnis 2 Fehler gemacht und 70 Strafpunkte dafür kassiert, es reichte noch für Platz 11 von 15 in der Klasse C.
Den Gesamtsieg konnte sich der Altmeister Rainer Witte mit seinem Sohn Adrian sichern. Mit nur 20 Strafpunkten machte sich die langjährige ORI-Erfahrung bei einer so schweren Fahrt bezahlt.
Die nächste ORI findet im Juni beim AMC Schwelm statt. Dort haben wir Remscheider wieder eine kürzere Anreise und werden mit mehr Teams vertreten sein.

 

Text: Jan Sieper

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