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Erfolgreiche Teilnahme bei Duisburger virtuellen Ori

Donnerstag, 27. August 2020 - in Ori-Berichte

Am 1. und 2. August veranstaltete der NAC Duisburg seine erste virtuelle Orientierungsfahrt.

40 Teilnehmer haben in den Klassen N (Neulinge), A (Anfänger) und C (Profi) genannt.

Hans Gerd und ich waren die einzigen Starter vom TCR. Für uns war es die erste virtuelle Ori an der wir teilgenommen haben, nachdem wir im Juni selbst eine veranstaltet haben.

Pünktlich um 15 Uhr am Samstag gab es die Passwörter per Mail zu geschickt und jeder konnte die Fahrtunterlagen öffnen und mit dem Lösen beginnen.

Die Aufgabenstellung kam einer richtigen Ori sehr nah. Kleine Besonderheiten bei Fischgräten und Bundesstraßen. In der Theorie nichts schweres, aber bereits in der ersten Aufgabe kam man ins Grübeln. Genaues Hinschauen und Überlegen waren gefordert. Gesperrte Wege und einen Punkt auf der Brücke galt es zu beachten. 

Vielleicht lag es auch an der langen Pause, die ich persönlich mit dem Lösen einer Ori hatte (Anfang März in Huchem war meine Letzte), denn es dauerte lange bis man wieder komplett im Thema drin war. Ab Aufgabe 2 lief es dann flüssiger und die Aufgaben liesen sich schneller lösen. 

Jede Aufgabe hatte so seine Schwierigkeiten und so waren schon im ersten Teil einige Fehler gemacht worden.

 

Dann kam Teil 2:

Ein Remake der Rallye Montan aus dem Jahr 1966. Ganze 30 Jahre vor meiner Geburt. Da sah die Welt noch ganz anders aus und genau das sollte der Trick an der Aufgabe sein.

Auf der alten, schwarz-weiß Karte wurde die damalige Etappe mit Pfeilen und Strichen eingezeichnet. Dazu gab es eine aktuelle Karte. Über die Jahre sind Straßen verlegt und Autobahnen und Umgehungsstraßen gebaut worden. 

Man sollte anhand der aktuellen Karte möglichst viele Teile der damaligen original Etappe fahren. 

Diese Etappe sorgte wohl bei allen Teilnehmern für Schwierigkeiten, denn nur 3 schafften diesen Teil mit 3 Fehlern, alle Anderen hatten teilweise deutlich mehr Fehler.

 

Eine strafpunktfreie Abgabe war bis Samstag 0 Uhr möglich. Hans Gerd und ich waren gut in der Zeit und haben gegen 19 Uhr abgegeben und waren damit die ersten Beiden in der Profi Klasse. Die Lösungen wurden zu Beginn der neuen Woche online gestellt. So konnte man schon vergleichen, was man wo falsch gemacht hatte. 

Bei mir waren es vier Fehler im ersten Teil und vier im Zweiten. Anhand der Lösungsbeschreibung waren die Fehler auch schnell klar und eindeutig.

Nun galt es noch einen Tag auf das Ergebnis zu warten. Ich war etwas überrascht, dass es mit den 8 Fehlern zu Platz 2 reichte, aber die frühe Abgabezeit hat bei Punktgleichheit den Vorteil gebracht. Hans Gerd landete mit 9 Fehlern auf dem 6. Platz.

Gesamtsieger der virtuellen Ori wurde Rainer Witte mit 7 Fehlern von der RG Oberberg. 

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