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Touring-Club abgeschlagen

Mittwoch, 3. April 2019 - in Ori-Berichte

 

Der nächste Lauf zur ADAC-Meisterschaft fand am Samstag beim MSC Heiligenhaus statt. Bei einem vollen Starterfeld von über 60 Teilnehmern, hofften die Remscheider auf viele Punkte und eine gute Platzierung in der Mannschaftswertung, da man auch in voller Besetzung an den Start ging.
Doch diese Hoffnungen wurden nicht erfüllt:
Insgesamt waren acht Mannschaften genannt und der TCR belegte leider nur den sechsten Platz.
Vorne waren Mannschaften, die sich überwiegend aus Neulingen oder Anfänger zusammensetzten. So etwa das Team des MSC Heiligenhaus, das ausschließlich aus Neulingen bestand. Sie profitieren von der Regelung, dass es in der Mannschaftswertung keine Faktoren für die leichteren Klassen gibt.

Der Fahrerbrief war sehr vielversprechend für eine anspruchsvolle Fahrt. Bei Strichen musste man aufpassen, ob man sich in einer gerade oder ungeraden Aufgabe befand und bei Punkten spielten Nummerierungen oder Buchstaben auch eine extra Rolle. Es war also in jeder Aufgabe wieder einmal höchste Konzentration gefordert.
Vom Veranstalter wurde eine flüssig zufahrende Aufgabenstellung geboten. Man musste nur an wenigen Stellen anhalten und kurz überlegen. Im Gegenzug dafür bekommen die Teilnehmer auch nur 3 Stunden Fahrzeit. Da bleibt eben auch keine Zeit für großartige Überlegungen. Doch diese gab es dann in der Aufgabe 7 bzw. Beim Übergang zur Aufgabe 8. In der Karte war eine Straße befahrbar, die der Veranstalter nicht beachtet hatte. Diese Straße endete jedoch vor einem Sperrschild, sodass man wieder zurück fahren musste und dann war die Aufgabe nicht mehr lösbar, ohne gegen eine der vielen Aufgabenstellungen zu verstoßen. Da auf dieser besagten Straße keine Kontrolle hing, waren die Profis ratlos. Auf dem Parkplatz in dieser Aufgabe herrschte das blanke Chaos. Mit ungefähr 6 Teams waren wir am diskutierten, wie wir mit dieser Situation umgehen sollten und wie es am Besten zu lösen ist. Da ging viel Zeit verloren. Zeit, die man nicht hat. Da aus beiden Richtungen die Teilnehmer auf den Parkplatz kamen und zu der sich dort befindenden Stempelkontrolle wollten, wurde zwischenzeitlich auch der angrenzende Radweg als Fahrtstrecke zweckentfremdet und ein roter Ibiza erwies sich als geländegängiges Fahrzeug, als der Grünstreifen beim Verlassen des Parkplatzes genutzt wurde.

Im Anschluss lief die Fahrt aber wieder gewohnt flüssig ab. Alle Profi-Teams mussten jedoch zum Teil auch deutlich Gebrauch von der 90 minütigen Karenz machen. Für das Siegerteam aus Darmstadt zahlte sich diese Strategie bestens aus. Sie kamen als einzigstes Team mit 0 Fehlern ins Ziel. Trotz des komplizierten Fahrerbrief waren die Abstände dahinter knapp und so kam es, wie in den Vorjahren, dass die Abstände im Klassement sehr eng waren. Viele Teams, die die gleiche Fehleranzahl hatten. Da musste die Karenz über die Platzierung entscheiden.

Davon machten auch Günter und Jan Erfahrung: Mit nur einem Fehler landete man auf Platz 3, da man eine Minute langsamer war, als das zweitplatzierte Team.
Auf Platz Sieben landete Hans Gerd. Damit waren Vater und Sohn die einzigen Remscheider, die in den Top 10 lagen. Das Mannschaftsergebnis war leider nicht das, was wir uns erhofft haben.

Bei der nächsten Fahrt können wir auch keine Punkte sammeln. Denn am 06. April veranstalten wir die 27. Ausgabe der Ori „Roemryke Berge“. Wir erhoffen uns eine erfolgreiche Fahrt für alle Beteiligten.

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