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West-OM Saison beendet

Sonntag, 27. Oktober 2019 - in Ori-Berichte

Nachdem auch die Absage des zweiten Laufes im Saarland kam, war die Ori der RG Oberberg die letzte in der Westdeutschen-Orientierungsmeisterschaft 2019. Start ist im Haus Koppelberg traditionell um 17:00, also deutlich später als die meisten Orientierungsfahrten. Fahrtleiter Rainer Witte hatte in einem Vorbericht diese Startzeit nochmals begründet und ich persönlich gebe ihm Recht, dass dadurch die ORI ihren eigenen Charakter, ihren eigenen Flair bekommt.

Der Fahrerbrief deutete schon an, was die Teilnehmer erwarten wird. Barrikaden, Halbpfeile, Amerikanisches Abbiegen usw. um nur ein paar Dinge zu nennen.

Die Fahrt verlangte höchste Aufmerksamkeit der Beifahrer, denn fast in jeder Aufgabe gab es kleine Kniffe, die die Teams in Fehler locken sollte. Jedoch waren die Aufgaben nicht zu komplex, dass man nicht mehr weiterwusste oder verzweifelt war, weil man keine Lösung fand. So soll es sein.

Die Fahrt hat viel Spaß gemacht, da auch für die Fahrer tolle Abschnitte dabei waren. Einen Teil dieser Fahrt wird auch im nächsten Jahr im Kalender vorhanden sein, denn die Remscheider ORI 2020 kommt auch an einigen Abschnitten vorbei (so viel kann man schonmal verraten).

Im Ziel angekommen begann nach einer ausgiebigen Stärkung das Warten auf die Auswertung. Die folgte sehr zügig, da es auch nicht viel zu Diskutieren gab. Lediglich im Industriegebiet Kobeshofen hatten wir eine andere Lösung, als sich Rainer gedacht hatte. Das lag daran, dass eine Schranke während der Fahrt mal offen und mal geschlossen gewesen war. Ein paar Teilnehmer sind dann da durchgefahren, denn ein Sackgassenschild ist bekanntlich kein Sperrschild.

Es war ein enger Kampf um die Platzierungen. Leider hatte Hans Gerd mit Platz 4 das Nachsehen und keinen Platz auf dem „Treppchen“ bekommen. Dieser Platz war in mehrfacher Hinsicht bitter. Im Vorfeld war klar, dass für die ADAC-Wertung ein Dritter Platz in Oberberg nötig wäre, um den Dritten Platz in der Gesamtwertung zu erreichen. Hans Gerd hatte 5 Fehler und nur ein paar Minuten Karenz gebraucht. 1 Fehler weniger und es hätte für Platz zwei in der Tageswertung gereicht. Da fragt man sich im Nachhinein: Welcher Fehler war denn jetzt der vermeidbarste? Die Antwort war schnell klar, denn es war der blödeste Fehler von allen: Die erste OK39 hat Hans Gerd einfach vergessen in die Bordkarte einzutragen. Das ist sicherlich jedem Orifahrer schonmal passiert, aber in dieser Situation kann man das am Wenigsten gebrauchen. Also im nächsten Jahr wieder versuchen.

Dafür gingen zwei Plätze auf dem Treppchen nach Remscheid. Whisky in ungewohnter Rolle als Fahrer landete auf Platz 3. Er war mit Beifahrer Peter Beckers als einziges Team fehlerfrei in der ersten Etappe geblieben, fiel jedoch mit vier Fehlern in der zweiten Etappe zurück. Günter und ich hatten einen Fehler weniger und dies reichte zum Gesamtsieg. Die Platzierungen 1, 3 und 4 reichten in der Mannschaftswertung ganz knapp nicht zum Sieg. Dieser ging an den MSC Dülken.

Damit ist die Saison 2019 so gut wie beendet. Im November bildet noch die Weckmannfahrt des MSC Wülfrath den Abschluss in den verbleibenden Meisterschaften.  


Die berühmte Schranke. In diesem Moment offen gewesen.

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