MOTORSPORT-NEWS

Aktuelle Neuigkeiten und News-Archiv

  • "A" - bzw. "Aha"-Erlebnis

    Sonntag, 15. September 2019 - in Ori-Berichte

    Bei der diesjährigen „Zöppkesfahrt“ der MSG Solingen gelang einem Team der Klasse B der ganz große Sprung nach vorne. Für das Kölner Team war es der allererste Gesamtsieg in der noch jungen „Profi-Karriere“. Mit nur einem Fehler war dieser Sieg auch verdient. Der Fehler: Eine übersehene Wendekontrolle, die nur von zwei Profi Teams gefunden wurde. Wobei finden das falsche Wort ist, weil jeder automatisch vor eine Brückensperrung gefahren ist und die Wendekontrolle dort nur gut getarnt war (s. unten). Bei der Fahrerbesprechung machte der Fahrtleiter darauf aufmerksam, dass bei allen Wendekontrollen danach nach Natur weiter zufahren ist. Als wir im Ziel waren und keiner eine Wendekontrolle in der Bordkarte eingetragen hatte, wurde man schon skeptisch. Das „Aha-Erlebnis“ kam dann schnell, als wir erfuhren, wo diese Wende gehangen hat.

    Die Remscheider Teams haben alle diese Wende nicht gesehen. Dieses Schild war nicht das einzige was übersehen wurde. Das Team Freund/Sieper übersah eine durchgezogene Linie, Günter übersah ein weiteres Schild und Charlottes Fahrer hat an einer Stempelkontrolle nicht gehalten, die auch erst sehr spät zu sehen war muss man dazu sagen.

    Aber auch andere Teams machten Fehler, sodass das Ergebnis unter dem Strich erfreulich war.

    Ein Doppelsieg in der Klasse C holten Günter und Jan mit 5 Minuten Vorsprung vor Hans Gerd. Charlotte belegte Platz 4 in der Klasse B. In der Klasse A/K konnte Bernd den zweiten Platz erreichen. Mit diesen Ergebnissen reichte es in der Mannschaftswertung zum zweiten Platz.

    In zwei Wochen geht die Reise der Ori-Gemeinschaft zum AC Bramsche nach Niedersachsen. Wir sind gespannt was uns dort erwarten wird.


    Gut getarnt in der Baustellenabsperrung hing die Kontrolle "A".
  • Klassensieg, Doppelsieg, Gesamtsieg

    Sonntag, 8. September 2019 - in Ori-Berichte

    Nachdem in den vergangenen Jahren die Ori des PSV Köln aus verschiedensten Gründen nicht immer stattfinden konnten, gab es in diesem Jahr zusammen mit dem AC Hamm eine gemeinsame Veranstaltung. Die 14. "Raiffeisen Classic".

    Am selben Tag fand die historische Klingenfahrt des MSG Solingen statt, sodass sich einige Teilnehmer sich entscheiden mussten, ob Sie Ori oder Oldtimer fahren wollten. Dennoch waren vor allem in der Profiklasse viele Stammfahrer vertreten.

    Die Kooperation zwischen Köln und dem AC Hamm war ein voller Erfolg. In der Gegend in Rheinland-Pfalz gibt es jede Menge fahrbare Wege, von denen wir bei uns nur träumen können. Auch das Genehmigungsverfahren soll wohl deutlich einfacher sein. Whisky stellte sich als Fahrtleiter zur Verfügung und kreierte eine wunderbare Fahrtstrecke zusammen. Da es in der Region keine Industriegebiete gibt, in denen man komplexe Aufgaben erstellen kann, musste man auf der Strecke immer wieder aufpassen, dass man nicht gegen Pfeile fährt und ob der vermeintlich nächste Aufgabenteil wirklich der auf kürzestem Wege erreichbare ist.

    Immer wieder wurden einlinige Wege gefahren, bei dem man sich manchmal fragt, ob man da wirklich herfahren kann bzw. sollte. Aber zur Belohnung gab es immer ein Schild zu notieren, sodass man ein gutes Gefühl hatte. Kurz vor dem Ende der ersten Etappe gab es eine Sollzeitprüfung, die viel mehr eine Bestzeitprüfung darstellte. Hans Gerd hatte sich die Mühe gemacht und die Strecke bei Google nachgemessen. Bei einer Sollzeit von 1:30 min, musste die GLP mit einem Schnitt von ca. 60 km/h gefahren werden. Das war schon nicht ohne. Als Belohnung gab es für den besten Fahrer ein Satz Reifen zu gewinnen. Ein Team aus der Klasse A lag ganze 7 Hundertstel neben der Idealzeit und sicherte sich somit verdient diesen Sonderpreis.

    Auch bei der Siegerehrung wurden jede Menge Preise verteilt. Die Firma „Vredestein“ hat die Preise für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Für jede Klasse der Ori und für jede ausgeschriebene Oldtimerklasse gab es (riesige) Pokale und einen weiteren Satz Reifen für den Gesamtsieger. Wie es die Überschrift schon erahnen lässt, konnte der TCR den Hauptgewinn abräumen.

    Charlotte holte sich in der Klasse B den Klassensieg mit einer fehlerfreien zweiten Etappe. Der Klassensieg bedeutete zugleich Platz 2 im Gesamt. Günter und Jan konnten als einziges Team in beiden Etappen fehlerfrei bleiben und machten somit den Doppelsieg perfekt. Leider reichte es für Hans Gerd nur zum 8. Platz, sodass in der Mannschaftswertung für den TCR nur der dritte Platz drin war. Aber es gab immerhin noch eine Büchse Bier für die nächste Vereinsfeier.

    Die Kooperation zwischen den beiden Vereinen hat wunderbar funktioniert. Es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die sehr viel Spaß gemacht hat. Wenn es im nächsten Jahr keine Terminüberschneidung mit einer anderen Veranstaltung gibt, werden sicherlich noch mehr Teams den Weg nach Rheinland-Pfalz finden.

     

  • Doppelsieg bei den Bergischen Impressionen

    Donnerstag, 8. August 2019 - in Oldtimer-Berichte

    Anfang August war es wieder soweit. Der Gaststart in der Oldtimer-Szene stand für mich auf dem Programm. Bei der Oldtimerfahrt des MSC Heiligenhaus tausche ich mal den Fahrer und bin mit „Höppes“ unterwegs. Im Teilnehmerfeld in der Kategorie „Sport“ fanden sich aber auch Altbekannte Profis aus dem Orisport wieder. Da wussten wir, es kommt von Anfang an wieder darauf an hoch konzentriert zu sein.

    Am Start im Schulzentrum von Overath wartete wieder eine GLP. Die Lichtschranke sollte exakt 1 Minute nach dem Start durchfahren werden. Wir lagen knapp daneben (dazu später mehr).
    Danach begann die eigentliche Fahrt und die erste Aufgabe hatte es bereits in sich. Man durfte Striche immer nur in ganzer Länge fahren. „Immer“ heißt dabei auch „immer“, also auch ein „E-Strich“, der noch gar nicht gefordert ist, ist in ganzer Länge zu fahren. Da war ich noch nicht so ganz drin in der Aufgabenstellung und hatte erst eine andere Lösung, ehe ich hinter den Trick gekommen war. Dadurch gab es noch eine Kontrolle mehr in einer kleinen Wohnsiedlung.

    Die Aufgabe 6 rund um Hohkeppel war dann die komplexeste Aufgabe der ersten Etappe. Und da war er dann auch: Der versteckte Chinese am Kartenrand. Leider erst in der Mittagspause gesehen, als mich der Fahrtleiter darauf aufmerksam gemacht hat.
    Zum Start der zweiten Etappe habe ich sofort alle Kartenausschnitte abgesucht, um möglicherweise einen weiteren versteckten Chinesen zu finden. In der ersten Aufgabe war er dann auch direkt.

    Die Zweite Etappe war geprägt von vielen Negativ-Kontrollen. Die Sportler fuhren immer wieder abseits der Hauptstraßen ohne Kontrollen. Mir gibt sowas nicht immer ein schlechtes Gefühl, wenn man kilometerweit fährt und nichts aufschreiben kann.

    Im Ziel angekommen haben Whisky und ich unseren Aufschrieb der zweiten Etappe verglichen. Alles war gleich. Da gratulierte mir Whisky schon, aber ich bin bei sowas immer vorsichtig und freue mich nicht zu früh. Als dann das Ergebnis der ersten Etappe ausgehangen wurde und Höppes und ich mit 1 Fehler (dem Chinesen) vor Whisky (2 Fehler) lagen und die zweite Musterbordkarte mit unserem Aufschrieb übereinstimmte, war ich zuversichtlich den Vorjahressieg mit Höppes tatsächlich zu wiederholen.

    Aber im Hintergrund wurde über eine Kontrolle diskutiert, die wohl für manche Teilnehmer zu weit rechts am Straßenrand hing und wohl teilweise nicht sichtbar war. Während die TCR-Gruppe gemütlich am Tisch das schöne Wetter genoss, wurde die OK17 neutralisiert und ein neues Endergebnis präsentiert. Whisky war einer der Profiteure dieser Neutralisation, denn sein Fahrer hatte die Kontrolle auch nicht gesehen. Dies bedeutete, dass Whisky ebenfalls nur einen Fehler hatte und wir punktgleich waren. Da wir beide die Karenz nicht in Anspruch genommen haben, musste die GLP vom Start über den Gesamtsieg entscheiden. Bei den Oris ist es dieses Jahr schon vorgekommen, dass eine Minute entscheidend war zwischen den ersten Beiden. Dieses Mal ging es um weniger als 0,6 Sekunden. Whisky fuhr die 60 Sekunden in 60,12 Sekunden. Diese Zeit war bei den Sportlern von fast niemanden zu schlagen. Wir lagen mit 60,68 Sekunden schon etwas weiter daneben. Erste Stimmen rieten mir, ich solle mir doch einen Fahrer suchen, der bessere GLPs fahren kann. Höppes nahm das aber sehr gelassen, denn auch ein zweiter Platz ist bei der Konkurrenz ein super Ergebnis.

    So sicherten Whisky und Jan für den TCR einen Doppelsieg bei der Oldtimerfahrt des MSC Heiligenhaus. Charlotte, die ebenfalls bei den Oldtimer an den Start ging, landete auf Platz 11 in der sportlichen Klasse. Wer weiß, ob es nächstes Jahr zu einem Dreifach-Erfolg reicht? ;)

     

  • Premieren-Sieg bei der „1. Sundown Avenue“

    Mittwoch, 31. Juli 2019 - in Ori-Berichte

    Sarah und Janette möchten das große Erbe des Jürgen van Eck antreten und zukünftig die Orientierungsfahrten des MSC Wülfrath ausrichten. Die Feuertaufe am Samstag haben Sie schonmal erfolgreich gemeistert.

    Niemand wusste so genau was uns erwarten wird an diesem Tag. Insgesamt fanden sich 16 Teams in Velbert zum Start der Ori ein. Warum es nicht mehr waren? Ich weiß es nicht. Lag es am Termin mitten im Sommer? Dem etwas höheren Startgeld? (Wobei man dazu sagen muss, dass vor dem Start Kuchen und das abendliche Buffett im Preis inbegriffen war!) So genau kann man es wahrscheinlich nicht sagen.

    Für die Teilnehmer ging es vom Start aus direkt in eine GLP. Man hatte 9 Minuten Zeit um ins Industriegebiet Heiligenhaus/Hetterscheid zu gelangen. Nach einem kurzen Stück Autobahn musste noch ein Punkt auf einem Schotterplatz angefahren werden und dann zum Ende der GLP. Einige Teilnehmer hatten da bereits Probleme die 9 Minuten einzuhalten und kamen teilweise deutlich zu spät am Ziel der GLP an. Auch im Gesamtergebnis spiegelte sich ein Zeitproblem wider. Insgesamt 5 Teams schafften es nicht innerhalb der Karenz ins Ziel. Dabei ist ein 32er Schnitt nichts besonderes in der Ori-Szene, allerdings haben viele Wohngebiete dazu geführt, dass dieser Schnitt nicht gehalten werden konnte.

    Als es Richtung Ruhr ging, wurde es ländlicher und schneller zu fahren. Man erkannte auch einige Streckenabschnitte aus alten Fahrten von Jürgen wieder.

    Die Fahrt hatte ein sehr hohes Niveau und war sehr anspruchsvoll. Immer wieder waren kleine Gemeinheiten eingebaut und komplexe Industriegebiete rundeten die Fahrt ab. In allen Klassen gab es genügend Möglichkeiten Fehler zu machen und die wurden auch reihenweise gemacht. Auch bei uns schlichen sich vor allem in der letzten Aufgabe mehrere Fehler ein. Wahrscheinlich durch den Zeitdruck etwas unkonzentriert gewesen und nicht richtig zu Ende gedacht.

    Erstaunlicherweise musste wieder einmal die Karenzzeit über den Gesamtsieg entscheiden. Dies hat sich in den letzten Fahrten in diesem Jahr bereits so eingebürgert. Mit 39 von maximal 60 Minuten Karenz hatten wir eine der schnellsten Zeiten in der Profi-Klasse und am Ende 19 Minuten Vorsprung vor den Zweitplatzierten.

    Charlotte musste leider die Fahrt abbrechen, um rechtzeitig ins Ziel zu kommen. Auf der letzten Minute schaffte sie es zwar, allerdings fehlten am Ende ein paar Kontrollen, sodass es in der Klasse B „nur“ zum Dritten Platz gereicht hat.

    Bei der Siegerehrung haben sich Sarah und Janette auch was einfallen lassen. Für die Klassensieger gab es „Motoröl“. Ob da wirklich Öl drin war oder eine andere Flüssigkeit, kann ich nicht sagen, denn Günter und ich erhielten für unseren Gesamtsieg einen Freistart für das nächste Jahr.

    Wir werden unseren Gutschein auf jeden Fall einlösen, denn die Fahrt hat Potenzial sich dauerhaft im Kalender zu etablieren und vielleicht im nächsten Jahr bereits zu weiteren Meisterschaften zählen könnte. Ich persönlich denke auch, dass im nächsten Jahr mehr Teilnehmer an den Start gehen werden. Die gute Leistung des Orga-Teams wird sich rumsprechen, denn man merkte, dass es sich bei der „Sundown Avenue“ nicht um eine 08/15-Fahrt handelt, sondern um eine gut durchdachte Veranstaltung. Und mit der Erfahrung aus diesem Jahr, können vereinzelte Stellschrauben verbessert werden und die Fahrt noch besser gemacht werden. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

« < 1 - 2 - 3 - 4 - 5 > »

Kategorien

Newsletter abonnieren
Sollen wir Sie bei neuen Blog-Beiträgen automatisch benachrichtigen?
Mein Name:
Meine E-Mail Adresse:
Wir verschicken keinen Spam


Moderierter BLOG!

Eure Kommentare sind nach Absenden noch nicht sichtbar, sondern werden manuell freigeschaltet.

Dadurch vermeiden wir SPAM-Einträge!