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Auswärtsfahrt in den Norden

Montag, 7. Oktober 2019 - in Ori-Berichte

Am 28.09.2019 stand der zweite Lauf der WEST-OM in Niedersachsen an. Der AC Bramsche hat zur 52. Haserundfahrt geladen. Bramsche: Das bedeutete für Günter -wie im letzten Jahr- auch einen Doppelstint. Am Vormittag fand noch eine Slalomveranstaltung statt, die zum ADAC zählte. Nach der Zielankunft, hieß es schnell nach Hause und um 12 Uhr sollte es dann Richtung Bramsche gehen.

Renate war wohl diejenige, die am meisten besorgt war, dass irgendwas zeitlich nicht funktionieren wird. So wartete Günters Mittagessen bereits ab 11:30 Uhr auf ihn. Die Männer waren dort etwas entspannter und so ging es auch ganz gemütlich Richtung Norden. Da auf der A1 noch Stau war, konnten wir über die A43 ein paar Minuten gewinnen und waren pünktlich am Start angekommen.

Der Fahrerbrief war bereits im Internet veröffentlicht worden und man konnte sich schon gedanklich auf die Fahrt vorbereiten. Insbesondere auf die Aufgabenstellungen, die wir im Westen nicht so häufig bis gar nicht fahren. Niveaugleiches Kreuzen war verboten und das Einbahnstraßensystem war zu beachten. Dazu noch ein paar gängige Aufgabenstellungen.

Der AC Bramsche bezeichnet die eigene Fahrt als eine der besten Orientierungsfahrten des nordwestdeutschen Raumes. An dieser Stelle muss man auch sagen: Das ist wirklich so! Saubere und eindeutige Kopien, ein gut aufgemachtes Bordbuch, eine anspruchsvolle Aufgabenstellung, eine schöne Streckenführung, ausführliche Lösungsbeschreibung der Idealstrecke, die einem auf alle Fehler aufmerksam macht, sodass es keinerlei Diskussionen gibt. Einfach Top.

Nach der ersten Etappe lagen wir zusammen mit einem Team aus der Klasse B mit nur einem Fehler vorne. Dies änderte sich jedoch mit dem Aushang der zweiten Etappe. Dort kamen drei weitere Fehler hinzu. Das war einer zu viel. Da stellt man sich die Frage: „Woran hat es gelegen?“ Gute Frage, und diese Frage bekommt auch keine Antwort. Denn alle Fehler wären zwar vermeidbar gewesen, aber auch nicht direkt offensichtlich, sondern wurden erst durch „Aha-Erlebnisse“ im Ziel bekannt und waren durch die ausführlichen Lösungen auch sofort nachzuvollziehen.

So mussten wir uns - passend zu vier Fehlern – mit dem Vierten Platz zufriedengeben. Bei 18 Startern in den Profiklassen ist das beim Auswärtsspiel im Norden kein schlechtes Ergebnis. Auch wenn die drei Teams vor uns jeweils nur einen Fehler weniger hatten und wir dadurch den Sieg knapp verpassten, konnten wir zufrieden nach Hause fahren, denn für die verschiedenen Meisterschaften sind dies wichtige Punkte gewesen.

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