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Artikel in der Kategorie Ori-Berichte

  • Restart der ORI-Saison

    Sonntag, 6. September 2020 - in Ori-Berichte

    Nach monatelanger Pause konnte am Samstag, 05. September, die Ori-Saison fortgesetzt werden. Die Vereine PSV Köln und AC Hamm/Sieg veranstalteten wieder gemeinsam die 15. Raiffeisen-Classic. Strecke und Hygienekonzept sind genemigt worden. Angenehme Temparaturen ermöglichten auch einen Aufentahlt an der frischen Luft vor und nach der Fahrt.

    Die Reiffeisen-Classic ist für ihre speziellen Wegen und anspruchsvollen Zeitprüfungen bekannt. Dies sollte auch dieses Jahr so sein. Bereits in Aufgabe 2 wartete eine 90 sekündige Zeitprüfung. Auch bekannte Waldwege durften nicht fehlen. Eine anspruchsvolle Fahrt für den Fahrer und das Auto. Aus Beifahrersicht lief die Fahrt sehr flüssig. Es gab kaum Aufgabenteile, an denen man lange stehen musste und überlegte. Dennoch wurden Fehler gemacht und man bekam eine Wertung. Günter und Jan haben sich an zweimal entschieden eine Kontrolle bewusst nicht zu notieren. War so nicht vom Veranstalter gewollt. Dazu ein Flüchtigkeitsfehler kurz vor dem Ende, macht in der Summe drei Fehler. Dies reichte in der Klasse C für Platz 2. Da der Gruppensieger aus der Klasse B kam, war es im Gesamt der Dritte Platz.

    Charlotte belegte in der Klasse B den zweiten Platz, Hans Gerd und Klaus den dritten Platz in der Klasse C. Der Touring Club hat noch ein Fass Bier für den Mannschaftspreis bekommen. Auch die Pokale sind wieder sehr besonders ausgefallen. Dies ist nur durch den Hauptsponosr möglich. Das ist bei weitem nicht selbstverständlich, dass für eine Ori so viel in Preise investiert wird. 

     

    Die nächste Ori steht im Oktober beim MSC Dülken an. Allerdings ist die Durchführung noch nicht in trockenen Tüchern, sodass die Fahrt ggf. noch abgesagt wird.

  • Erfolgreiche Teilnahme bei Duisburger virtuellen Ori

    Donnerstag, 27. August 2020 - in Ori-Berichte

    Am 1. und 2. August veranstaltete der NAC Duisburg seine erste virtuelle Orientierungsfahrt.

    40 Teilnehmer haben in den Klassen N (Neulinge), A (Anfänger) und C (Profi) genannt.

    Hans Gerd und ich waren die einzigen Starter vom TCR. Für uns war es die erste virtuelle Ori an der wir teilgenommen haben, nachdem wir im Juni selbst eine veranstaltet haben.

    Pünktlich um 15 Uhr am Samstag gab es die Passwörter per Mail zu geschickt und jeder konnte die Fahrtunterlagen öffnen und mit dem Lösen beginnen.

    Die Aufgabenstellung kam einer richtigen Ori sehr nah. Kleine Besonderheiten bei Fischgräten und Bundesstraßen. In der Theorie nichts schweres, aber bereits in der ersten Aufgabe kam man ins Grübeln. Genaues Hinschauen und Überlegen waren gefordert. Gesperrte Wege und einen Punkt auf der Brücke galt es zu beachten. 

    Vielleicht lag es auch an der langen Pause, die ich persönlich mit dem Lösen einer Ori hatte (Anfang März in Huchem war meine Letzte), denn es dauerte lange bis man wieder komplett im Thema drin war. Ab Aufgabe 2 lief es dann flüssiger und die Aufgaben liesen sich schneller lösen. 

    Jede Aufgabe hatte so seine Schwierigkeiten und so waren schon im ersten Teil einige Fehler gemacht worden.

     

    Dann kam Teil 2:

    Ein Remake der Rallye Montan aus dem Jahr 1966. Ganze 30 Jahre vor meiner Geburt. Da sah die Welt noch ganz anders aus und genau das sollte der Trick an der Aufgabe sein.

    Auf der alten, schwarz-weiß Karte wurde die damalige Etappe mit Pfeilen und Strichen eingezeichnet. Dazu gab es eine aktuelle Karte. Über die Jahre sind Straßen verlegt und Autobahnen und Umgehungsstraßen gebaut worden. 

    Man sollte anhand der aktuellen Karte möglichst viele Teile der damaligen original Etappe fahren. 

    Diese Etappe sorgte wohl bei allen Teilnehmern für Schwierigkeiten, denn nur 3 schafften diesen Teil mit 3 Fehlern, alle Anderen hatten teilweise deutlich mehr Fehler.

     

    Eine strafpunktfreie Abgabe war bis Samstag 0 Uhr möglich. Hans Gerd und ich waren gut in der Zeit und haben gegen 19 Uhr abgegeben und waren damit die ersten Beiden in der Profi Klasse. Die Lösungen wurden zu Beginn der neuen Woche online gestellt. So konnte man schon vergleichen, was man wo falsch gemacht hatte. 

    Bei mir waren es vier Fehler im ersten Teil und vier im Zweiten. Anhand der Lösungsbeschreibung waren die Fehler auch schnell klar und eindeutig.

    Nun galt es noch einen Tag auf das Ergebnis zu warten. Ich war etwas überrascht, dass es mit den 8 Fehlern zu Platz 2 reichte, aber die frühe Abgabezeit hat bei Punktgleichheit den Vorteil gebracht. Hans Gerd landete mit 9 Fehlern auf dem 6. Platz.

    Gesamtsieger der virtuellen Ori wurde Rainer Witte mit 7 Fehlern von der RG Oberberg. 

  • ORI 75 kann nicht wie geplant stattfinden

    Freitag, 15. Mai 2020 - in Ori-Berichte

    Wir müssen leider mitteilen, dass die Remscheider Ori nicht wie geplant am 18. April 2020 stattfinden kann. Das Corona Virus hat unseren Alltag fest im Griff und so ist es uns nicht möglich die Veranstaltung durchzuführen. Unsere Gesundheit geht nun mal vor und es gibt weitaus wichtigere Dinge im Leben als eine Orientierungsfahrt.

     

    Dennoch werfen wir die Flinte nicht ins Korn. Die Strecke ist fertig, sie ist sogar schon genehmigt gewesen, ehe das Veranstaltungsverbot ausgesprochen wurde.
    Das heißt: Wir hoffen unsere Veranstaltung so früh wie möglich nachholen zu können. Einen konkreten Ersatztermin haben wir jedoch noch nicht. Dieser hängt natürlich auch von den behördlichen Vorgaben ab, wann wieder Veranstaltungen durchgeführt werden dürfen. Bei der Wahl des Termins werden wir Rücksicht auf Veranstaltungen der anderen Sparten nehmen (Rallye, Oldtimer, Slalom etc.). Möglicherweise ist eine Überschneidung jedoch nicht zu vermeiden.

    Das Orga-Team wird frühzeitig einen neuen Termin bekannt geben.

     

     

     

    Die Remscheider Ori bleibt damit auch weiterhin Teil aller laufenden Meisterschaften.

    Für den Niederrhein-Cup treten vorerst keine Änderungen ein. Online kann noch für das Jahr 2020 genannt werden.  

     

    Zum Niederrhein Cup: hier klicken

     

    Wir hoffen, dass wir euch alle gesund und munter bei der nächsten Veranstaltung wiederzusehen. 

  • Ori Rund um den Indemann

    Sonntag, 8. März 2020 - in Ori-Berichte

    Die Ori des MSC Huchem-Stammeln war die zweite Veranstaltung der laufenden Meisterschaftssaison 2020.

    Leider fehlte eine Person am Samstag. Veranstalter Willy Willms konnte krankheitsbedingt bei seiner Veranstaltung nicht dabei sein. Der TCR und die gesamte Ori-Gemeinschaft wünscht auf diesem Weg die besten Genesungswünsche und wir hoffen alle, dass wir Willy bald wieder bei den Motorsportveranstaltungen sehen werden.

    So musste Peter Beckers etwas improvisieren und die Veranstaltung in Eigenregie leiten. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie anstrengend die ganze Organisation ist.

    Start und Ziel war wie in den letzten Jahren am Indemann, der Aussichtsturm am Tagebau Inden. Im Startlokal lief parallel noch eine zweite Veranstaltung, sodass die insgesamt über 60 Starter etwas enger zusammenrücken mussten.

    Die ersten vier Aufgaben machten schon deutlich: Heute wird’s nicht einfach. So lange wie möglich nach alter Karte verbinden, der vermeintlich nächste Aufgabenteil war nicht immer der kürzeste, hinzu kamen versteckte Chinesen und einkopierte Streckenausschnitte. Die Beifahrer hatten über die 140km lange Strecke durchweg rauchende Köpfe. Kurz vor dem Ziel musste man sich die ersten Aufgaben wieder in Erinnerung rufen, um nicht gegen die Aufgabenstellung zu verstoßen. Nach vier Stunden Fahrzeit lies da auch die Konzentration nach. So machte Jan zwei Flüchtigkeitsfehler, die am Ende den Sieg gekostet haben. Dieser ging wie bereits in Duisburg an das Team Witte/Witte. Nachdem Rainer und andere Teilnehmer dem Schiedsgericht und dem Veranstalter eine andere Lösung/Interpretation Ihrer Fahrt präsentierten, wurden nach und nach Fehler gestrichen. Unterm Strich blieb für die Sieger 1 Fehler über. Dahinter folgten vier Teams mit 2 Fehlern. Durch die weniger in Anspruch genommene Karenz belegten Günter und Jan den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Hans Gerd und Klaus wurden Sechster. In der Klasse B belegte Charlotte den zweiten Platz hinter Ihrem Vater.

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