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  • Ori-Saisonauftakt 2022

    Donnerstag, 31. März 2022 - in Ori-Berichte

    Da wo es 2021 aufhörte, begann es 2022.

    Nach dem Nachholtermin im November 2021, fand die Ori Heiligenhaus im Jahr 2022 wieder traditionell Ende März statt. Da der NAC Duisburg ab diesem Jahr keine Ori mehr ausrichtet, beginnt die Ori Saison nun in Heiligenhaus.

    Was muss man über die Fahrt wissen?

    Die Fahrzeit beträgt 3 Stunden + 60 Minuten Karenz. Damit ist die Fahrtzeit sehr kurz bemessen. Hinzu kommt ein eher einfacher Schwierigkeitsgrad. Grade für Neulinge eine sehr gute Fahrt zum Einstieg. Dies alles bedeutet, möglichst zügig und ohne Fehler durchkommen. Jeder Fehler kann direkt mehrere Positionen im Endergbnis bedeuten. 

     

    Bereits in der 2. Aufgabe hatte es Fahrtleiter Hans Grützenbach geschafft, fast alle Profis in den ersten Fehler zu locken. Nur ein Team hatte den Parkplatz richtig gelöst. Immer wieder waren Kleinigkeiten in den Aufgaben versteckt z.B. eine retuschierte Straße, ein kleiner Haken am Strich oder Pfeil. Und seien es nur die Richtungspfeile an einem blauen StVO-Schild vor einer Kreuzung, die von Teilnehmern übersehen worden sind. Mit den simpelsten Dingen bekommt man eine Wertung zustande.

    Auch landschaftlich war die Fahrt toll. Die Fahrer kamen auch auf Ihre Kosten. Schöne Wege hatte das Oberbergische zu bieten. Auffällig war, wie viel Holz links und rechts neben der Strecke lag. Die Stürme haben echt einiges zum Erliegen gebracht.

     

    Im Ziel angekommen wurde bereits das reichhaltige Buffett aufgebaut. Dies ist wirklich sehr hervorragend und hat ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Verbesserungswürdig ist allerdings die Idee der Chefin, jedes Getränk direkt abzurechnen. So musste man immer sein Portmonaiee zücken, um während des Essens sein neues Kaltgetränk zu erhalten. Was ist aus dem guten alten "Deckel" geworden?

     

    Die Ausgabe der Lösung und der Idealbordkarte erfolgte sehr schnell und es gab wenig zu diskutieren. Lediglich bei der OK 18 in der Aufgabe 7 gab es einige Finger in der Profiklasse, die aufzeigten. Ein vom Veranstalter eingefügtes Tankstellen-Symbol sollte die Hauptstraße sperren. Dies war auch deutlich in der vergrößerten Karte sichtbar. In der Originalkarte war diese Straße jedoch nicht gesperrt, sodass man sie fahren konnte, da man beide Karten für die Ausarbeitung nutzen darf. 

     

    Der Blick auf die Ergbnisliste brachte die Gewissheit, dass erneut Kleinigkeiten über einzelne Platzierungen entscheiden. Bei vielen Teams, die punktgleich abgeschnitten hatten, musste die Karenzzeit entscheiden. Auch bei der Frage um den Gesamtsieg machten 28 Minuten den Unterschied. Günter und Jan absolvierten die Fahrt in der Idealzeit mit einem Fehler (Aufgabe 2), während die Zweitplatzierten jene 28 Minuten Karenz benötigten. 

    Auch in der Mannschaftswertung stand der Touring Club auf Platz 1. Dazu trugen neben Günter und Jan,  Klaus und Hans Gerd mit Platz 6, Whisky mit Platz 8, Manfred Wiche (11.) und Wolfgang Putz mit Günter Bangert (12.) bei. Carsten und Elke starteten als weiteres TCR-Team in der Klasse N. Dort reichte es leider nur zum letzten Platz. Sie bekommen am 9. April die Chance es besser zu machen.

    Alle weiteren Teams sind dann als Helfer der Remscheider Fahrt im Einsatz.

     

    Der Saisonstart beim MSC Heiligenhaus lässt jedenfalls auf ein gutes Jahr 2022 hoffen.

    Anbei noch einige Impressionen aus dem Auto heraus.


    Schönes Wetter, schöne Aussicht, OK5 auf der rechten Seite

    Hier war mal ein Wald
  • Satz mit X. Das war wohl nix…

    Dienstag, 2. November 2021 - in Ori-Berichte

    So oder so ähnlich kann man den Auftritt des TCR bei der Ori Oberberg 2021 beschreiben.

    Lediglich Charlotte konnte mit einem 2. Platz in der Klasse B überzeugen.

     

    Die restlichen Clubmitglieder (Hans Gerd mit Klaus, Whisky und Günter mit Jan) sind beim Blick auf die Fehlerzahl eine andere Veranstaltung gefahren. 

    Wie konnte das geschehen? Dazu später mehr. 

    Denn zunächst muss man sagen, dass die Veranstaltung in zwei Veranstaltungen aufgeteilt wurde. Die Klassen N, A und AK starteten um 15:00 Uhr. So war ab 15:45 Uhr das Startlokal frei für die Klassen B und C. Diese starteten traditioniell um 17:00 Uhr. Bei fast 5 Stunden Fahrzeit bedeutete dies für die Streckenposten, dass sie einen langen Tag bei typisch bergischem Wetter an der Strecke hatten.

     

    Der Fahrerbrief war im Vorfeld bereits online gestellt worden. Da galt es einiges zu beachten. Pfeile immer komplett, nie gegen Pfeile, Barrikaden, Fischgräten, Karree.. Rainer Witte hatte das volle Programm ausgepackt. Hinzu kam als Aufgabe 2 die Einschränkung, dass die L 284 so wenig wie möglich befahren werden sollte. 

     

    Und genau das bereitete nicht nur den Remscheidern Kopfschmerzen. Die ersten 5 Aufgaben waren auf einem eigenen Kartenausschnitt eingezeichnet. Die Straßen und die Umgebung waren auch auf dem großen DIN A3 Blatt vorhanden.

    Pfeil 5, eine Barrikade in Kreuzberg. Soweit so klar, es sei denn, man findet auf der großen Karte eine Möglichkeit noch weniger die L 284 zu fahren. Es war ein riesen Umweg. Leider war dies so nicht gewollt, da man die Aufgabe nur im kleinen Kartenausschnitt lösen sollte. In einem anderen Ausschnitt war dies durch einen Kommentar extra klar gestellt worden. So fuhren Klaus und Hans Gerd sowie Günter und Jan diesen riesen Umweg. Als man wieder in Kreuzberg ankam, war die Stempelkontrolle bereits aufgelöst. Da war die Fahrt eigentlich schon gelaufen. Hans Gerd und Klaus fuhren direkt weiter. Günter und Jan fuhren zum Start zurück und sprachen mit dem Fahrtleiter. Dieser versuchte den Besenwagen (Schlussfahrzeug zum Auflösen der Kontrollen) zu erreichen, dass die Kontrollen etwas länger hängen bleiben, da es zu diesem Missverständnis gekommen ist.

    Um die verlorene Zeit wieder einzuholen, kürzten Günter und Jan die Strecke ab und trafen in der Aufgabe 15 wieder auf die Teilnehmer. Dafür gabs natürlich auch einige Strafpunkte. Unter dem Zeitdruck lies dann auch die Aufmerksamkeit nach. So wurden mehrfach kleine Punkte in der Karte gar nicht wahrgenommen.

    Auch Hans Gerd hatte einige Flüchtigkeitsfehler in der Folge eingebaut, die so wohl sonst nicht passiert wären. 

    Whisky konnte sich beim Blick auf die Idealbordkarte auch nicht so ganz erklären, was mit ihm los war. 

     

    Die drei Teams wussten schon kurz nach der Zielankunft, dass es heute für vorne nicht reicht. Umso lustiger war die Stimmung beim Abendessen, als man über seine eigenen Fehler lachen konnte. Man reihte sich mit 130, 140 und 150 Strafpunkten auf den Plätzen 5 bis 7 (von 8).

     

    Dennoch war es eine gute Veranstaltung. Sie war anspruchsvoll und hatte viele Kniffe zu bieten. Auch für den Fahrer waren viele Abschnitte dabei, die gut zu fahren waren und viel Spaß gemacht haben.

    Für den TCR heißt es Mund abwischen und weiter machen. Bereits am kommenden Samstag steht die nächste Ori in Heiligenhaus an.

    Dort fahren alle Klassen wieder gemeinsam.