Aktuelle Neuigkeiten und News-Archiv

Artikel in der Kategorie Ori-Berichte

  • ORI 75 kann nicht wie geplant stattfinden

    Freitag, 15. Mai 2020 - in Ori-Berichte

    Wir müssen leider mitteilen, dass die Remscheider Ori nicht wie geplant am 18. April 2020 stattfinden kann. Das Corona Virus hat unseren Alltag fest im Griff und so ist es uns nicht möglich die Veranstaltung durchzuführen. Unsere Gesundheit geht nun mal vor und es gibt weitaus wichtigere Dinge im Leben als eine Orientierungsfahrt.

     

    Dennoch werfen wir die Flinte nicht ins Korn. Die Strecke ist fertig, sie ist sogar schon genehmigt gewesen, ehe das Veranstaltungsverbot ausgesprochen wurde.
    Das heißt: Wir hoffen unsere Veranstaltung so früh wie möglich nachholen zu können. Einen konkreten Ersatztermin haben wir jedoch noch nicht. Dieser hängt natürlich auch von den behördlichen Vorgaben ab, wann wieder Veranstaltungen durchgeführt werden dürfen. Bei der Wahl des Termins werden wir Rücksicht auf Veranstaltungen der anderen Sparten nehmen (Rallye, Oldtimer, Slalom etc.). Möglicherweise ist eine Überschneidung jedoch nicht zu vermeiden.

    Das Orga-Team wird frühzeitig einen neuen Termin bekannt geben.

     

     

     

    Die Remscheider Ori bleibt damit auch weiterhin Teil aller laufenden Meisterschaften.

    Für den Niederrhein-Cup treten vorerst keine Änderungen ein. Online kann noch für das Jahr 2020 genannt werden.  

     

    Zum Niederrhein Cup: hier klicken

     

    Wir hoffen, dass wir euch alle gesund und munter bei der nächsten Veranstaltung wiederzusehen. 

  • Ori Rund um den Indemann

    Sonntag, 8. März 2020 - in Ori-Berichte

    Die Ori des MSC Huchem-Stammeln war die zweite Veranstaltung der laufenden Meisterschaftssaison 2020.

    Leider fehlte eine Person am Samstag. Veranstalter Willy Willms konnte krankheitsbedingt bei seiner Veranstaltung nicht dabei sein. Der TCR und die gesamte Ori-Gemeinschaft wünscht auf diesem Weg die besten Genesungswünsche und wir hoffen alle, dass wir Willy bald wieder bei den Motorsportveranstaltungen sehen werden.

    So musste Peter Beckers etwas improvisieren und die Veranstaltung in Eigenregie leiten. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie anstrengend die ganze Organisation ist.

    Start und Ziel war wie in den letzten Jahren am Indemann, der Aussichtsturm am Tagebau Inden. Im Startlokal lief parallel noch eine zweite Veranstaltung, sodass die insgesamt über 60 Starter etwas enger zusammenrücken mussten.

    Die ersten vier Aufgaben machten schon deutlich: Heute wird’s nicht einfach. So lange wie möglich nach alter Karte verbinden, der vermeintlich nächste Aufgabenteil war nicht immer der kürzeste, hinzu kamen versteckte Chinesen und einkopierte Streckenausschnitte. Die Beifahrer hatten über die 140km lange Strecke durchweg rauchende Köpfe. Kurz vor dem Ziel musste man sich die ersten Aufgaben wieder in Erinnerung rufen, um nicht gegen die Aufgabenstellung zu verstoßen. Nach vier Stunden Fahrzeit lies da auch die Konzentration nach. So machte Jan zwei Flüchtigkeitsfehler, die am Ende den Sieg gekostet haben. Dieser ging wie bereits in Duisburg an das Team Witte/Witte. Nachdem Rainer und andere Teilnehmer dem Schiedsgericht und dem Veranstalter eine andere Lösung/Interpretation Ihrer Fahrt präsentierten, wurden nach und nach Fehler gestrichen. Unterm Strich blieb für die Sieger 1 Fehler über. Dahinter folgten vier Teams mit 2 Fehlern. Durch die weniger in Anspruch genommene Karenz belegten Günter und Jan den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Hans Gerd und Klaus wurden Sechster. In der Klasse B belegte Charlotte den zweiten Platz hinter Ihrem Vater.

  • Weckmannfahrt beschließt Meisterschaft 2019

    Dienstag, 19. November 2019 - in Ori-Berichte

    Die 20. Weckmannfahrt war die letzte von Jürgen van Eck. „Nun ist endgültig Schluss“, hat er bei der Siegerehrung nochmal besonders betont. Zum Abschluss hat sich Jürgen was besonderes einfallen lassen: Eine zweitages Veranstaltung. Samstag eine XXL Ori, Sonntag die Siegerehrung incl. Der berühmten Weckmänner.
    XXL-Ori bedeutete in diesem Fall eine 200km lange Fahrt über 5 Stunden zzgl. 90 Minuten Karenz. Vermutlich hat diese Länge einige Teams verschreckt, denn es fanden sich nur 15 Teams in Wülfrath ein. Da wurden einige Stamm-Teams vermisst. Sehr schade.

    Die Fahrtstrecke stellte ein „Best-of“ der letzten Jahre da. Durch einige Überführungsetappen kam man gefühlt überall einmal vorbei. Wodantal, Ruhrgebiet, Rüggeberg, Dornap um nur ein paar Beispiele zu nennen. Auch auf der letzten Veranstaltung hatte Jürgen einige Kniffe parat. Es sollte keiner fehlerfrei bleiben. Die Fehlerzahl wies ein breites Spektrum auf. Von 43 - 516 war alles dabei. Das lag sicherlich auch an der schwindenden Konzentration. Auf den Karten waren viele kleine Wege dargestellt und die Qualität war bei der Größe der Kartenausschnitten nicht die Beste. Die eingesetzte Dunkelheit tat ihr übriges dabei. So wurden auch die Kontrollen nicht mehr eindeutig erkannt. Auf dem mitlaufendem Video bei uns ist zu hören, wie wir beide sagen: „P“; die OK war jedoch ein „D“. Vielleicht sollte ich über eine neue Brille nachdenken. Die letzte der drei Etappen war überraschenderweise von den Fehlerpunkten die Beste. Dort blieben mehrere Teilnehmer fehlerfrei. Das Endergebnis wurde erst am Sonntag bei der Siegerehrung bekannt gegeben. Also etwas anders als sonst, da kein Ergebnis ausgehangen wurde. So war es bis zum Schluß spannend, wer die Weckmannfahrt gewonnen hatte. Hoffentlich konnten die Teilnehmer ruhig schlafen und waren nicht zu aufgeregt.
    Nachdem bereits fünf Teilnehmer in der Klasse B/C aufgerufen wurden, war klar, dass der Sieg zum Teil an den TCR ging. Das Team Opp/Schewior gewann 2019 in Wülfrath. Opp/Schewior ist doch eigentlich ein eingespieltes Team des MSC Dülken, da bleibt die Frage: wieso hat der TCR seine Finger im Spiel? In Wülfrath läuft halt alles etwas anders und so kam es, dass dieses Mal Charlotte Opp mit Klaus Schewior gefahren ist, denn Vater Stefan saß an der Mosel auf einem Hochsitz und wartet auf seinen Wildschweinbraten für Weihnachten. Mit nur zwei Fehlern waren die beiden klar vor uns. Lediglich durch die Zeitwertung konnten wir etwas näher rankommen, hatten aber immer noch ein paar Punkte Rückstand. Hans Gerd landete auf dem vierten Platz in der Gruppe B/C.

    Durch den Sieg bei der Weckmannfahrt, sicherte sich Charlotte 25 Punkte für den Niederrheincup und konnte damit noch an einigen Konkurenten vorbei ziehen und den zweiten Platz in der Gesamtwertung erreichen. Auch die Mannschaftswertung konnte der TCR für sich behaupten und so wird das Frühstück und die Siegerehrung nächstes Jahr bei uns in Remscheid ausgerichtet.

  • West-OM Saison beendet

    Sonntag, 27. Oktober 2019 - in Ori-Berichte

    Nachdem auch die Absage des zweiten Laufes im Saarland kam, war die Ori der RG Oberberg die letzte in der Westdeutschen-Orientierungsmeisterschaft 2019. Start ist im Haus Koppelberg traditionell um 17:00, also deutlich später als die meisten Orientierungsfahrten. Fahrtleiter Rainer Witte hatte in einem Vorbericht diese Startzeit nochmals begründet und ich persönlich gebe ihm Recht, dass dadurch die ORI ihren eigenen Charakter, ihren eigenen Flair bekommt.

    Der Fahrerbrief deutete schon an, was die Teilnehmer erwarten wird. Barrikaden, Halbpfeile, Amerikanisches Abbiegen usw. um nur ein paar Dinge zu nennen.

    Die Fahrt verlangte höchste Aufmerksamkeit der Beifahrer, denn fast in jeder Aufgabe gab es kleine Kniffe, die die Teams in Fehler locken sollte. Jedoch waren die Aufgaben nicht zu komplex, dass man nicht mehr weiterwusste oder verzweifelt war, weil man keine Lösung fand. So soll es sein.

    Die Fahrt hat viel Spaß gemacht, da auch für die Fahrer tolle Abschnitte dabei waren. Einen Teil dieser Fahrt wird auch im nächsten Jahr im Kalender vorhanden sein, denn die Remscheider ORI 2020 kommt auch an einigen Abschnitten vorbei (so viel kann man schonmal verraten).

    Im Ziel angekommen begann nach einer ausgiebigen Stärkung das Warten auf die Auswertung. Die folgte sehr zügig, da es auch nicht viel zu Diskutieren gab. Lediglich im Industriegebiet Kobeshofen hatten wir eine andere Lösung, als sich Rainer gedacht hatte. Das lag daran, dass eine Schranke während der Fahrt mal offen und mal geschlossen gewesen war. Ein paar Teilnehmer sind dann da durchgefahren, denn ein Sackgassenschild ist bekanntlich kein Sperrschild.

    Es war ein enger Kampf um die Platzierungen. Leider hatte Hans Gerd mit Platz 4 das Nachsehen und keinen Platz auf dem „Treppchen“ bekommen. Dieser Platz war in mehrfacher Hinsicht bitter. Im Vorfeld war klar, dass für die ADAC-Wertung ein Dritter Platz in Oberberg nötig wäre, um den Dritten Platz in der Gesamtwertung zu erreichen. Hans Gerd hatte 5 Fehler und nur ein paar Minuten Karenz gebraucht. 1 Fehler weniger und es hätte für Platz zwei in der Tageswertung gereicht. Da fragt man sich im Nachhinein: Welcher Fehler war denn jetzt der vermeidbarste? Die Antwort war schnell klar, denn es war der blödeste Fehler von allen: Die erste OK39 hat Hans Gerd einfach vergessen in die Bordkarte einzutragen. Das ist sicherlich jedem Orifahrer schonmal passiert, aber in dieser Situation kann man das am Wenigsten gebrauchen. Also im nächsten Jahr wieder versuchen.

    Dafür gingen zwei Plätze auf dem Treppchen nach Remscheid. Whisky in ungewohnter Rolle als Fahrer landete auf Platz 3. Er war mit Beifahrer Peter Beckers als einziges Team fehlerfrei in der ersten Etappe geblieben, fiel jedoch mit vier Fehlern in der zweiten Etappe zurück. Günter und ich hatten einen Fehler weniger und dies reichte zum Gesamtsieg. Die Platzierungen 1, 3 und 4 reichten in der Mannschaftswertung ganz knapp nicht zum Sieg. Dieser ging an den MSC Dülken.

    Damit ist die Saison 2019 so gut wie beendet. Im November bildet noch die Weckmannfahrt des MSC Wülfrath den Abschluss in den verbleibenden Meisterschaften.  


    Die berühmte Schranke. In diesem Moment offen gewesen.
« < 1 - 2 - 3 - 4 - 5 > »