MOTORSPORT-NEWS

Aktuelle Neuigkeiten und News-Archiv

  • Saisonauftakt der Orientierungsfahrer

    Mittwoch, 6. Februar 2019 - in Ori-Berichte

    Der Saisonauftakt in die Ori-Saison fand bereits am 2. Februar 2019 beim NAC Duisburg statt. So früh im Jahr sind nicht mal alle Siegerehrungen über die Bühne gegangen, da suchen die Experten schon wieder nach dem richtigen Weg.

    Wie die Remscheider abgeschnitten haben lesen Sie hier.

  • Winterfest 2018

    Donnerstag, 3. Januar 2019 - in Berichte v. geselligen Clubveranstaltungen

    Der Motorsportliche Jahresrückblick:

     

    Am 24. November luden die Remscheider Motorsportvereine ihre Clubmitglieder und Gäste zum 27. Winterfest ein.

    Der Touringclub-Remscheid ehrte in diesem Rahmen die Teilnehmer der Clubmeisterschaft.

     

    8 Clubmitglieder hatten sich für die Clubmeisterschaft angemeldet. Sie waren über das gesamte Jahr bei vielen Veranstaltungen für den TCR unterwegs. Ergebnisse aus verschiedenen Sportarten wurden beim Sportleiter eingereicht. Unter anderem starteten unsere Clubmitglieder auf dem Nürburgring bei der Rundstrecken Challenge (RCN), bei diversen Ori- und Slalomveranstaltungen und auch im Oldtimerbereich waren Sie aktiv unterwegs.

     

    Im Kampf um die Clubmeisterschaft werden bis zu 12 Ergebnisse zur Wertung herangezogen.

    In Abhängigkeit der Platzierung und der Starter ergeben sich die Punkte für jede Veranstaltung.

     

    So endete die Clubmeisterschaft 2018 beim TCR:

     

    Platz 8: Frank Orlowski 31,70 Punkte

    Frank hat im abgelaufenem Motorsportjahr an insgesamt 5 Veranstaltungen in der Slalomsparte teilgenommen. Direkt zu Beginn des Jahres erzielte er einen Klassensieg in der Klasse G1 bei der Veranstaltergemeinschaft Dhünn/Solagon. Frank und Günter fahren zusammen auf dem Toyota GT86. Da sich Günter im Mai an der Schulter verletzte, verzichtete Frank die Slaloms alleine weiter zu fahren. Somit folgten die nächsten Veranstaltungen erst Ende September. Dort gelangen Frank noch zwei Zweite und ein Dritter Platz in der Klasse G1. In 2019 sind dann wieder mehr Slalom Veranstaltungen geplant, so dass es im nächsten Jahr auch wieder mehr Punkte für Frank geben wird.

     

    Platz 7 Volker Geburek 42,71 Punkte

    Volker startet für den TCR auf dem Nürburgring bei den RCN Light Veranstaltungen. Bei 5 gefahrenen Veranstaltungen war er immer unter den Top 4 im Klassement zu finden. Leider reichte es nicht zu einem Klassensieg. Beim RCN 4h Rennen „Schwedenkreuz“ war er der einzige Starter in der Klasse F3, somit gab es dafür leider keine Punkte.

     

    Platz 6 Thorsten Falk 50,12 Punkte

    Der Name „Falk“ steht beim TCR für Oldtimer-Sport. Iris und Thorsten sind in der Regel gemeinsam auf ihrem Oldtimer bei vielen Veranstaltungen unterwegs. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel: Bei der „Histo-Neandertal“ teilten sich die Beiden mal nicht das Cockpit. Thorsten wurde Dritter und Iris Zweite. Somit muss Thorsten in der Jahreswertung seiner Frau den Vortritt lassen.

     

    Platz 5. Iris Falk 50,94 Punkte

    Ein einzelner Platz macht dann einen Unterschied von 0,82 Punkten aus. Aber nicht nur der gewonnene direkte Vergleich gegen den Ehemann, sondern auch Ergebnisse weiterer Veranstaltungen können sich sehen lassen. Ein Klassensieg bei der historischen Klingenfahrt waren das Highlight für Iris und Thorsten. Da die Oldtimer-Klassen traditionell gut besetzt sind, ist auch ein vierter Platz bei 39. Startern nicht zu unterschätzen. Auch der Zweite-Platz in Düsseldorf brachte viele Punkte ein. Da Iris aber nicht auf 12 Wertungsläufe im Jahr 2018 kam, reichte es für die Clubmeisterin von 2014 nur zum 5. Platz. Vielleicht ist das ja Ansporn für 2019 an mehr Veranstaltungen teilzunehmen.

     

    Platz 4 Hans Gerd Sieper 64,22 Punkte

    Mit Hans Gerd haben wir den letzten Turniersport-Fahrer in den Reihen des TCRs. Hans Gerd konnte noch 3 Veranstaltungen mit in die Wertung bringen. Die restlichen 9 waren Orientierungsfahrten. Auf den ersten vier Plätzen landeten Fahrer, die alle 12 möglichen Veranstaltungen eingereicht haben. Für Hans Gerd war es sowohl im Turniersport, als auch im Ori-Bereich ein durchwachsenes Jahr. Der Gesamtsieg bei der Eisbär-Ori war der einzige Klassen- bzw. Gesamtsieg. Das ist man sonst nicht gewohnt gewesen und in 2019 wird es sicherlich wieder besser laufen. Da es wahrscheinlich keine Turniersport-Veranstaltungen mehr geben wird, muss die ganze Konzentration auf die Orientierungsfahrten gelegt werden. Ein dritter Platz bei der Weckmannfahrt im November (nach Stichtag zur Clubmeisterschaft 2018) war bereits ein guter Anfang.

     

    Platz 3 Reinhold Wisniewski 80,62 Punkte

    Whisky ist der Reisefreudigste im TCR-Starterfeld. Da tauchen auch mal Ergebnisse aus Bayern auf. Ein dritter Platz bei der „Sewastopol“, die traditionell am ersten Januar Wochenende stattfindet, bescherte Whisky die meisten Punkte, da 20 Starter in der Profiklasse angetreten sind. Im Oldtimer-Bereich ging es sogar noch weiter nach vorne. Zwei Zweite Plätze (Hasten Historic und Oldtimer Classics Düren) und einen Klassensieg in Oberberg gab es zu feiern. Leider viel Whisky im Jahr 2018 zeitweise gesundheitlich aus, weshalb er bei einigen Oris nicht an den Start gehen konnte, die ihm sicherlich weitere Punkte beschert hätten. Wir hoffen, dass wir ihn in 2019 wieder in alter Stärke bei vielen Veranstaltungen wieder sehen werden.

     

    Platz 2 Günter Kettler 100,04 Punkte

    Von 2013 bis 2017 war Günter insgesamt 4 mal Clubmeister geworden. Dieses Jahr musste er sich mit Platz 2 begnügen. Woran lag es? Schlechte Leistung? Nein! Die Schulter-Verletzung im Mai führte zu einer Zwangspause bis Ende August. Günter startete bei insgesamt 14 Veranstaltungen im Slalom- und Ori-Sport. Wenn zwei Mittelfeldplätze die Streichergebnisse darstellen, kann man von einer guten Saison sprechen. Bei den gestarteten Slalomveranstaltungen war Günter immer auf dem Podest zu sehen und auch bei den Oris war Günter mit Beifahrer Jan immer unter den ersten vier. Viermal davon sogar als Klassen- bzw. Gesamtsieger.

    Wir dürfen auf 2019 gespannt sein, wenn Günter wieder alle Oris fahren kann, denn dann wird der Kampf um die Clubmeisterschaft wieder richtig spannend.

     

    Platz 1 Jan Sieper 112,02 Punkte

    Sicherlich profitierte Jan ein bisschen von den Ausfällen von Günter und Whisky im Jahr 2018, aber dennoch muss man diese Leistung erstmal zeigen. Während des Ausfalls von Fahrer Günter, nahm Jan mit verschiedenen Fahrern an den Oris teil. In Düsseldorf, Schwelm und im Saarland schaffte Jan 3 Gesamtsiege mit 3 unterschiedlichen Fahrern. Als Günter wieder fit war, folgten in Rehburg und Solingen direkt die nächsten Gesamtsiege. Dazwischen lag noch ein Gaststart bei der Oldtimerveranstaltung in Heiligenhaus. Auch hier konnte Jan gewinnen. Lediglich zu Beginn und zum Ende des Jahres waren die Ergebnisse etwas schlechter. Daran kann man ja in 2019 arbeiten.

     

     

    Ein spannendes Jahr 2018 mit vielen Höhen und Tiefen ist zu Ende gegangen und das Jahr 2019 steht mit den ersten Veranstaltungen und Siegerehrungen vor der Tür.

    Der Touringclub-Remscheid wünscht allen Clubmitgliedern ein gesundes und erfolgreiches Motorsportjahr 2019.

     

  • Nikolausfahrt 2018

    Dienstag, 1. Januar 2019 - in Berichte v. geselligen Clubveranstaltungen

    Gemeinsame Nikolausfahrt

    Touring-Club-Remscheid e.V.

    Remscheider-Automobil-Club e.V.

     

    Am 09.12.18 fand die 3. gemeinsame Nikolausfahrt statt. 13 Teams hatten sich für die gesellige Veranstaltung angemeldet. Start war um ca. 14 Uhr vom Haus Hochstein in Wermelskirchen. Die Strecke hatte eine Länge von 40 km. Ziel war Haus Koppelberg in Wipperfürth. Dort konnten die Teilnehmer zwischen süß und herzhaften Leckereien wählen. Da, wie immer, fast alle Teilnehmer mit der vollen Punktzahl ins Ziel kamen, hatte sich das Orga-Team (Wolfgang, Nicole, Renate und Hans Gerd) diesmal etwas Besonderes ausgedacht, um die ersten drei Plätze bestimmen zu können. Alle Teilnehmer mit der gleichen Punktzahl mussten einen Fahrschulbogen ausfüllen, was sich zu einer schweißtreibenden Aufgabe herausstellte. Die Köpfe rauchten, da für die meisten die Fahrschulzeit Jahrzehnte her war. Nach der Auswertung der Fahrschulbögen, gab es für 2 Teams ein Stechen. Das Orga-Team hatte zum Glück noch neue Fragebögen dabei und so rauchten noch mal 4 Köpfe. Dann die Erlösung, die ersten drei Plätze standen fest. Den dritten Platz belegten Günter Bangert und Hannelore Becker, Platz 2 ging an Daniel Wisniewski mit Ann-Katrin sowie Noah und Platz 1 sicherten sich Jan Sieper und Günter Kettler. Wie immer gab es bei dieser Fahrt keine Verlierer, die restlichen Teilnehmer erhielten alle einen leckeren Schokoladennikolaus.

  • XXL Starterfeld in Oberberg

    Sonntag, 4. November 2018 - in Ori-Berichte

    56 Starter gingen am Samstag bei der Ori der RG Oberberg an den Start. Startzeit ist traditionell zu später Stunde (17:00 Uhr). Somit fand ein Großteil der Veranstaltung im Dunkeln statt. Da gilt es auch für den Fahrer noch aufmerksamer auf die Schilder zu achten.

     

    Fahrtleiter Rainer Witte stellte eine schwierige Fahrt zusammen. In allen Klassen hagelte es Fehlerpunkte. Lediglich ein Team aus der Klasse N schaffte die Fahrt mit 0 Fehlern.

     

    Den Gesamtsieg holte ein ungewohntes Fahrerduo. Michael Thomas und Norbert Walter. Beides eigentlich erfahrene Beifahrer. Die Ortskenntnisse des Michael Thomas halfen wohl auch ein bisschen die vielen versteckenten Schilder auf den „alten“ Straßen zu finden. Er sagte nachher zu mir: „Vor dreißig Jahren sind wir dort schonmal gefahren, daher kannte ich die alten Wege.“ So lange bin ich dann doch noch nicht im Ori-Geschäft und somit fehlten uns ein paar Kontrollen auf der ersten Etappe.

     

    Im Ziel angekommen erfolgte ein etwas ernüchternder Blick auf den Aushang. Wir hatten 70 Fehlerpunkte und lagen damit auf dem Vorletzten Platz in der Klasse C. Für den Sieg in der ADAC-Meisterschaft benötigten wir einen Zweiten Platz. Da waren wir weit von entfernt und meine Begeisterung hielt sich in Grenzen. Aber Adrian wuselte im Ziellokal rum und sagte zu mir, dass es nochmal eng wird. Ich konnte das erst nicht glauben, da die zweite Etappe das gleiche Niveau wie die erste hatte und ich keine Überraschungen erwartet hatte. 

    Aber die gab es:

    Die Gesamtsieger und Günter und Ich waren die einzigen Teams, die nur einen Fehler in der zweiten Etappe hatten. Somit behielt Adrian Recht, dass es nochmal eng wird. Vom Vorletzten Platz ging es für uns noch nach vorne auf Platz 3. Bei 21 Startern in der Gruppe B/C ist das ein richtig gutes Ergebnis.

     

    Es hat zwar nicht zum gewünschten zweiten Platz gereicht, aber meine Laune war dennoch wieder deutlich besser. Es wäre auch kleinlich zu sagen, dass die erste Etappe uns die Meisterschaft gekostet hat, denn die geht über das gesamte Jahr und wird nicht in einer Etappe entschieden. Die genauen Endergebnisse sind noch nicht veröffentlicht vom ADAC. Am Ende ist es sehr eng geworden, aber die ADAC-Meisterschaft dürfte nach ersten Berechnungen erneut an Rainer und Adrian Witte gehen. Wir gratulieren an dieser Stelle ganz herzlich.

     

    Aber man muss Rainer auch zu einer gelungenen Veranstaltung gratulieren. Die Strecke führte über viele kleine Wege, zum Teil abseits jeglicher Zivilisation, aber auch die kleinen Industriegebiete hatten es in sich. Da war für jeden etwas dabei und ein solch großes Starterfeld ist ein schöner Lohn für die viele Arbeit, die in der Ausarbeitung einer Ori steckt. Einziger Kritikpunkt, den ich anmerken möchte, ist die nicht so hohe Qualität des Kartenmaterials. Ich hatte ein paar Mal Zweifel, ob die Straße nun wegretuschiert wurde oder ob es sich dabei um einen Kopierfehler handelte. Zum Glück waren es am Ende nur Überlegungen, die uns etwas Zeit aber keine Fehler gekostet haben.

     

    Die Ori-Saison neigt sich nun dem Ende entgegen. Nächste Woche Sonntag steht noch die Weckmannfahrt auf dem Programm und dann sind auch die letzten Meisterschaften beendet und die Winterpause steht an.

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