MOTORSPORT-NEWS

Aktuelle Neuigkeiten und News-Archiv

  • Solinger Slalom

    Donnerstag, 11. Oktober 2018 - in Slalom-Berichte

    Nach Monate langer Slalompause, bedingt durch einen Unfall, wollten unsere Slalomfahrer Frank Orlowski und Günter Kettler  in diesem Jahr noch einmal richtig Gas geben.

    Härtere Fahrwerksfedern und eine neue Achseinstellung sollten eine spürbare Verbesserung im Fahrverhalten des Toyota GT 86 bringen.

    Mit sieben Startern in der Klasse G7 war die Klasse gut besetzt und es konnte bei strahlend blauen Himmel losgehen.

    Nach Training und zwei Wertungsläufen belegten Frank den 2. Platz und Günter den 3. Platz in der Klasse, sowie den 3. und 5. Platz in der Wertungsgruppe.

     

    Am kommenden Wochenende stehen Samstag und Sonntag jeweils ein Meisterschaftslauf im Slalom wieder auf dem TÜV-Gelände in Neuss an.

  • Erster und letzter Platz für TCR

    Montag, 17. September 2018 - in Ori-Berichte

    Heimspiel für die Remscheider Ori-Spezialisten. Bei der Solinger "Zöppkesfahrt" hatten die Remscheider wahrscheinlich die kürzeste Anreise im Kalenderjahr und auch die Fahrtstrecke führte durch Gegenden, die durch eigene Veranstaltungen bereits bestens bekannt war.

    Wie es genau lief, lesen Sie hier.

  • Sieg beim Comeback

    Freitag, 31. August 2018 - in Ori-Berichte

     

    Die ORI des MSC Rehburg war die erste Veranstaltung für Günter nach seiner Schulterverletzung und besser hätte der Einstand nicht sein können. Mit 0 Fehlern gelang dem TCR-Team Günter und Jan der Gesamtsieg.

     

    Am Vortag hatte Jan noch seinen Abschlussball der abgeschlossenen Ausbildung in Nordkirchen. Zu früher Morgenstund ging es erst ins Bett und um halb 12 standen schon Günter und Vater Hans Gerd auf der Matte, um weitere 200 km Richtung Norden zu fahren. Für die Remscheider ist Rehburg die weiteste Anreise im Meisterschaftsjahr, sodass für Jan nicht viel Schlaf möglich war.

     

    Aber all das dard nicht als Ausrede zählen, wenn man ins Auto steigt. Dann gilt es die ganze Konzentration den Fahrtunterlagen zu widmen.
    Die Fahrt war gespickt mit kleinen Kniffen und großen komplexen Aufgaben. Dazu tolle fahrerische Sektionen u.a. Durch ein Kieswerk oder einen Waldweg. Da hatte auch Günter wieder den Spaß am ORI-Fahren gefunden.

    Die DK wurde am Ende der Aufgabe 4 erreicht. Zu diesem Zeitpunkt lagen noch 8 Teams fehlerfrei auf dem ersten Platz. In der zweiten Etappe fiel dann die Entscheidung, denn mit teilweise über 100 Strafpunkten auf der zweiten Bordkarte, sind einige Teams deutlich zurück gefallen. Auch die Karenz wurde reichlich ausgenutzt von den Teilnehmern und entschied letztlich auch über den Gesamtsieg zu Gunsten von Günter und Jan. Denn nicht nur die beiden, sondern auch das Vater/Sohn-Duo Witte/Witte absolvierten die anspruchsvolle Fahrt fehlerfrei. Sie brauchten 36 Minuten der insgesamt 90 minütigen Karenz, während Günter und Jan 3 Minuten schneller im Ziel waren. Ein solch knappes Ergebnis gab es schon lange nicht mehr.

     

    Erfreulich ist, dass die Schulter von Günter auch der Belastung stand gehalten hat und die fahrerische Leistung nicht während der Verletzungspause gelitten hat. Damit kann es hoffentlich bei der nächsten ORI im September in der Nachbarstadt Solingen genau so weiter gehen.

  • Gaststart bei den Oldies

    Dienstag, 21. August 2018 - in Oldtimer-Berichte

    Sonst ist Jan nur bei den Orientierungsfahrten vertreten, doch einmal im Jahr geht es mit Wolfgang „Höppes“ Martin in einem Audi 80 aus dem Jahr 1972 bei der Oldtimerveranstaltung „Bergische Impressionen“ des MSC Heiligenhaus an den Start. Nach der Premiere im letzten Jahr, war es nun der zweite Start für das Team.

     

    Zu früher Stund trafen sich 76 Starter zum Frühstück in Overath bei bereits stark ansteigenden Temperaturen. Für die alten Autos eine Herausforderung bei dieser Hitze die Strecke zu meistern. Leider musste ein Team hitzebedingt aufgeben. Im Audi stiegen die Temperaturen gegen Mittag auf knapp 35 Grad. Also nicht nur für die Autos, sondern auch für Fahrer und Beifahrer eine schweißtreibende Angelegenheit. Da galt es kühlen Kopf zu bewahren.

     

    Zu Beginn stand wieder ein GLP auf dem Programm. Es galt die Strecke in 1,1 Minuten zu fahren. Da lag die erste Herausforderung in der Umrechnung. Nicht alle Teams haben verstanden, dass es sich dabei um 66 sek handelt und nicht etwa um 1 Min 10 Sek. Auch bei „Höppes“ und Jan lief die GLP alles andere als gut. Über 1,7 sek. war man von der Idealzeit entfernt. In der Spitzengruppe sind das Welten. Und auch in der ersten Aufgabe setzte sich die Unkonzentriertheit fort. Ob es an der frühen, ungewohnten Zeit für Beifahrer Jan lag? Oberhalb von allen Aufgaben, ganz oben auf dem Blatt, befand sich eine zusätzliche Aufgabenstellung, dass in Aufgabe zwei Striche auf zweitkürzestem Weg angefahren werden müssen. Blöd ist, wenn man diesen Text erst in der Aufgabe 6 entdeckt. Da war an eine Korrektur nicht mehr zu denken und man hatte sich zwei Fehler eingefangen. Glücklicherweise waren dies die einzigen Fehler in der ersten Etappe.

    Die Mittagspause war in Windeck an der Sieg am alten Kupferwerksgelände. Nach kurzer Stärkung und einem Kaltgetränk ging es in die zweite Etappe zurück Richtung Overath.

    Durch die schlechte Erfahrung aus der ersten Etappe, war man gewarnt und siehe da, auch in der zweiten Etappe stand ganz oben eine zusätzliche Aufgabenstellung. Diesen Fehler machte man kein zweites Mal.
    Die Zeit war knapp bemessen. Mit genau einer Minute vor Ablauf der Idealzeit erreichten „Höppes“ und Jan das Ziel. Das war noch einmal knapp, bevor es an die Karrenzzeit ging.

    Doch Jan hatte noch einen kleine Sache mit dem Veranstalter zu diskutieren. In der vorletzten Aufgabe war ein kleines Haus vom Veranstalter eingeführt worden und unter der Lupe konnte man erkennen, dass dieses Haus auch die anliegende Straße blockiert. Daraufhin sind „Höppes“ und Jan einen anderen Weg gefahren. Mit ihrer Meinung standen die Beide ziemlich alleine dar. Aber vom Veranstalter bekamen sie recht, nachdem dieser sich die ganze Geschichte auch mal unter Jan’s Lupe angeschaut hat und zur Sicherheit auch die Fahrtunterlagen von anderen Teilnehmern angesehen hat. Tatsächlich stand da ein Haus auf der Straße, so dass der Umweg eigentlich der richtige wäre.

     

    Nach Aushang der Idealbordkarte für die zweite Etappe stand für „Höppes“ und Jan fest, dass die einzigen Fehler aus der überlesenen Aufgabenstellung stammen, denn die zweite Etappe schlossen sie fehlerfrei ab und das als einziges Team. Damit stand auch relativ schnell fest, dass die beiden den Gesamtsieg holen, da die zwei Teams, die zur Mittagspause noch vor den beiden lagen, die gute Leistung nicht bestätigen konnten und zurück fielen.

     

    Glücklicherweise hatten die beiden Unaufmerksamkeiten zu Beginn der Fahrt keine gravierende Auswirkung, so dass man am Ende drüber lachen konnte.

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