MOTORSPORT-NEWS

Aktuelle Neuigkeiten und News-Archiv

  • Erster und letzter Platz für TCR

    Montag, 17. September 2018 - in Ori-Berichte

    Heimspiel für die Remscheider Ori-Spezialisten. Bei der Solinger "Zöppkesfahrt" hatten die Remscheider wahrscheinlich die kürzeste Anreise im Kalenderjahr und auch die Fahrtstrecke führte durch Gegenden, die durch eigene Veranstaltungen bereits bestens bekannt war.

    Wie es genau lief, lesen Sie hier.

  • Sieg beim Comeback

    Freitag, 31. August 2018 - in Ori-Berichte

     

    Die ORI des MSC Rehburg war die erste Veranstaltung für Günter nach seiner Schulterverletzung und besser hätte der Einstand nicht sein können. Mit 0 Fehlern gelang dem TCR-Team Günter und Jan der Gesamtsieg.

     

    Am Vortag hatte Jan noch seinen Abschlussball der abgeschlossenen Ausbildung in Nordkirchen. Zu früher Morgenstund ging es erst ins Bett und um halb 12 standen schon Günter und Vater Hans Gerd auf der Matte, um weitere 200 km Richtung Norden zu fahren. Für die Remscheider ist Rehburg die weiteste Anreise im Meisterschaftsjahr, sodass für Jan nicht viel Schlaf möglich war.

     

    Aber all das dard nicht als Ausrede zählen, wenn man ins Auto steigt. Dann gilt es die ganze Konzentration den Fahrtunterlagen zu widmen.
    Die Fahrt war gespickt mit kleinen Kniffen und großen komplexen Aufgaben. Dazu tolle fahrerische Sektionen u.a. Durch ein Kieswerk oder einen Waldweg. Da hatte auch Günter wieder den Spaß am ORI-Fahren gefunden.

    Die DK wurde am Ende der Aufgabe 4 erreicht. Zu diesem Zeitpunkt lagen noch 8 Teams fehlerfrei auf dem ersten Platz. In der zweiten Etappe fiel dann die Entscheidung, denn mit teilweise über 100 Strafpunkten auf der zweiten Bordkarte, sind einige Teams deutlich zurück gefallen. Auch die Karenz wurde reichlich ausgenutzt von den Teilnehmern und entschied letztlich auch über den Gesamtsieg zu Gunsten von Günter und Jan. Denn nicht nur die beiden, sondern auch das Vater/Sohn-Duo Witte/Witte absolvierten die anspruchsvolle Fahrt fehlerfrei. Sie brauchten 36 Minuten der insgesamt 90 minütigen Karenz, während Günter und Jan 3 Minuten schneller im Ziel waren. Ein solch knappes Ergebnis gab es schon lange nicht mehr.

     

    Erfreulich ist, dass die Schulter von Günter auch der Belastung stand gehalten hat und die fahrerische Leistung nicht während der Verletzungspause gelitten hat. Damit kann es hoffentlich bei der nächsten ORI im September in der Nachbarstadt Solingen genau so weiter gehen.

  • Gaststart bei den Oldies

    Dienstag, 21. August 2018 - in Oldtimer-Berichte

    Sonst ist Jan nur bei den Orientierungsfahrten vertreten, doch einmal im Jahr geht es mit Wolfgang „Höppes“ Martin in einem Audi 80 aus dem Jahr 1972 bei der Oldtimerveranstaltung „Bergische Impressionen“ des MSC Heiligenhaus an den Start. Nach der Premiere im letzten Jahr, war es nun der zweite Start für das Team.

     

    Zu früher Stund trafen sich 76 Starter zum Frühstück in Overath bei bereits stark ansteigenden Temperaturen. Für die alten Autos eine Herausforderung bei dieser Hitze die Strecke zu meistern. Leider musste ein Team hitzebedingt aufgeben. Im Audi stiegen die Temperaturen gegen Mittag auf knapp 35 Grad. Also nicht nur für die Autos, sondern auch für Fahrer und Beifahrer eine schweißtreibende Angelegenheit. Da galt es kühlen Kopf zu bewahren.

     

    Zu Beginn stand wieder ein GLP auf dem Programm. Es galt die Strecke in 1,1 Minuten zu fahren. Da lag die erste Herausforderung in der Umrechnung. Nicht alle Teams haben verstanden, dass es sich dabei um 66 sek handelt und nicht etwa um 1 Min 10 Sek. Auch bei „Höppes“ und Jan lief die GLP alles andere als gut. Über 1,7 sek. war man von der Idealzeit entfernt. In der Spitzengruppe sind das Welten. Und auch in der ersten Aufgabe setzte sich die Unkonzentriertheit fort. Ob es an der frühen, ungewohnten Zeit für Beifahrer Jan lag? Oberhalb von allen Aufgaben, ganz oben auf dem Blatt, befand sich eine zusätzliche Aufgabenstellung, dass in Aufgabe zwei Striche auf zweitkürzestem Weg angefahren werden müssen. Blöd ist, wenn man diesen Text erst in der Aufgabe 6 entdeckt. Da war an eine Korrektur nicht mehr zu denken und man hatte sich zwei Fehler eingefangen. Glücklicherweise waren dies die einzigen Fehler in der ersten Etappe.

    Die Mittagspause war in Windeck an der Sieg am alten Kupferwerksgelände. Nach kurzer Stärkung und einem Kaltgetränk ging es in die zweite Etappe zurück Richtung Overath.

    Durch die schlechte Erfahrung aus der ersten Etappe, war man gewarnt und siehe da, auch in der zweiten Etappe stand ganz oben eine zusätzliche Aufgabenstellung. Diesen Fehler machte man kein zweites Mal.
    Die Zeit war knapp bemessen. Mit genau einer Minute vor Ablauf der Idealzeit erreichten „Höppes“ und Jan das Ziel. Das war noch einmal knapp, bevor es an die Karrenzzeit ging.

    Doch Jan hatte noch einen kleine Sache mit dem Veranstalter zu diskutieren. In der vorletzten Aufgabe war ein kleines Haus vom Veranstalter eingeführt worden und unter der Lupe konnte man erkennen, dass dieses Haus auch die anliegende Straße blockiert. Daraufhin sind „Höppes“ und Jan einen anderen Weg gefahren. Mit ihrer Meinung standen die Beide ziemlich alleine dar. Aber vom Veranstalter bekamen sie recht, nachdem dieser sich die ganze Geschichte auch mal unter Jan’s Lupe angeschaut hat und zur Sicherheit auch die Fahrtunterlagen von anderen Teilnehmern angesehen hat. Tatsächlich stand da ein Haus auf der Straße, so dass der Umweg eigentlich der richtige wäre.

     

    Nach Aushang der Idealbordkarte für die zweite Etappe stand für „Höppes“ und Jan fest, dass die einzigen Fehler aus der überlesenen Aufgabenstellung stammen, denn die zweite Etappe schlossen sie fehlerfrei ab und das als einziges Team. Damit stand auch relativ schnell fest, dass die beiden den Gesamtsieg holen, da die zwei Teams, die zur Mittagspause noch vor den beiden lagen, die gute Leistung nicht bestätigen konnten und zurück fielen.

     

    Glücklicherweise hatten die beiden Unaufmerksamkeiten zu Beginn der Fahrt keine gravierende Auswirkung, so dass man am Ende drüber lachen konnte.

  • Ereuter Gesamtsieg, diesmal im Saarland

    Dienstag, 17. Juli 2018 - in Ori-Berichte

    Dieses Mal verschlug es die Ori-Elite ins tiefe Saarland an die Nahe.
    Mitten im Gebiet der ADAC Deutschland Rallye rund um den Bostalsee fand am Samstag die Ori Obere Nahe statt. Jan ging mit Ralf Schackmann an den Start, da sein üblicher Beifahrer als Fahrtleiter der Ori fungierte.

    Beim studieren der Fahrtunterlagen der letzten Jahre war einem schnell bewusst: Diese Fahrt hat es in sich. Auch der Blick auf die Ergebnislisten bestätigte dies. Mit 9 Fehlerpunkten wurde man im Jahr 2017 noch Gesamtsieger. Bei manch anderen Fahrten ist man damit bereits weit abgeschlagen.

    Bei strahlendem Sonnenschein traf man sich in der örtlichen Turnhalle von Wolfersweiler. Nach einer kurzen Überführungsetappe begann die Fahrt vor der Ortschaft Türkismühle. Dort galt es bereits den ersten „Kniff“ zu erkennen. Es gab kein extra Startfahrzeug, sodass „fliegend“ gestartet werden konnte. Laut Fahrerbrief konnte der Start frei gewählt werden, sodass man gedanklich aus der anderen Richtung starten musste, um den ersten Punkt auf kürzestem Weg anzufahren und die erste Kontrolle zu notieren. Kurz danach ging es an einem „Anlieger frei“ – Schild vorbei und auf den dahinter liegenden Schotterweg. Für jemanden aus NRW eigentlich undenkbar solche Wege im Rahmen einer ORI zu befahren, aber im Saarland ist dies Gang und Gebe und wird sogar von den Behörden genehmigt. Für unsere Fahrt wünsche ich mir auch mal einen solchen Sachbearbeiter.

    Und dieser Schotterweg sollte nicht der einzige gewesen sein. Immer wieder ging es über Schotter, Waldwege oder kleinere „Anlieger-frei“-Wege. So kam eine abwechslungsreiche und flüssige Fahrt zusammen und auch an der Schwierigkeit mangelte es nicht. Ergänzende Aufgabenstellungen in vereinzelten Aufgaben zwangen die Fahrer immer wieder zum Nachdenken. In der Vorletzten Aufgabe teilten sich dann die Meinungen der Profis, wie diese Aufgabe zu lösen ist. „Bei Pfeilen mit gleichem Anfang ist zu erst der Kürzere abzuarbeiten“, lautete die Aufgabenstellung. Im Kartenbild war ein Anfang eines Pfeils und fünf Pfeilspitzen zu erkennen. Einige Teams verstanden dies so, dass man fünf mal über den Anfang des Pfeils zu fahren hat, andere wiederum so, dass nach jeder Pfeilspitze der neue Pfeil beginnt. Der Fahrtleiter wollt jedoch andeuten, dass es sich bei den aneinander gereihten Pfeilen um Überlappungen handelt und das ganze wie Pfeilwürmer zu behandeln sei.

    So kamen bei Jan und Ralf gegen Ende ein paar Fehler hinzu, die sich hätten vermeiden ließen. Dennoch reichte es knapp zum Gesamtsieg. Am Ende musste die Karrenzzeit über den Sieg entscheiden. Das zweitplatzierte Team kam 7 Minuten nach der Idealzeit von 5 Stunden ins Ziel, während Jan und Ralf innerhalb der Zeit es ins Ziel geschafft haben.

    Im Ziel stand bereits ein Grill aufgebaut und der Spießbraten drehte sich über den Kohlen. Bei sommerlichen Temperaturen fand gegen 20:30 Uhr die Siegerehrung im Freien statt.

    Es war eine sehr gute Veranstaltung, die von vorne bis hinten bestens organisiert war. Es wäre schön, wenn sich im nächsten Jahr noch weitere renommierte Teams finden würden, die die Reise ins Saarland antreten, denn die Mühen, die sich das Orga-Team gemacht hat, sollten von mehr als nur 20 Teilnehmern gewürdigt werden.

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