MOTORSPORT-NEWS

Aktuelle Neuigkeiten und News-Archiv

  • Erster Clubabend mit Ehrung

    Donnerstag, 1. Juli 2021 - in Berichte v. geselligen Clubveranstaltungen

    Auch wenn es jetzt gerade nicht sehr aktiv klingt „erster Clubabend 2021“, Nein, wir waren nicht vereinsmüde, Nein, es war Corona, welches uns ausgebremst hat. Der letzte Clubabend fand im Oktober 2020 statt, rückblickend für uns TCRler eine Ewigkeit her, denn auch als nur noch sehr kleiner Motorsportclub treffen wir uns doch fast wöchentlich Freitag zum Clubabend, für viele Freitags nicht denkbar und wir sind stolz auf unsere tolle Mannschaft die dies auch in der heutigen Zeit noch aufrecht hält.

    Jedes Jahr stehen bei uns Motorsportlern auch hin und wieder Festivitäten an, sportlich elegant gekleidet, so zum Jahresabschluss, wo mal nicht das Gaspedal gequält wird, bei lecker Essen und Trinken. Dafür können im Vorfeld einer solchen anstehenden Feierlichkeit auch z.B. Verdienstnadeln, Vorstufe der Ehrennadel, die dann aber beim ADAC im würdigen Rahmen verliehen wird, beantragt werden für Mitglieder die sich verstärkt in die Clubarbeit einbringen.

    Ich hab daher auch diesen Antrag beim ADAC Nordrhein für ein Mitglied vom TCR gestellt, dieser wurde vom ADAC Nordrhein geprüft und genehmigt, die Nadel wurde mir zugesendet und lag und lag dann auf meinem Schreibtisch, keine Feier, neues Jahr und keine Besserung in Sicht, natürlich, immer noch Corona.

    Aber jetzt, Juno 2021, Lockerungen, es ist der 14te Juno – endlich, WhatsApp und Telefon wurden bemüht, kein langes Hin und Her, Tisch im Vereinslokal für den 18.06. wird gebucht, 13 Personen haben zugesagt, toll. Stop, da war doch noch Was, keine Möglichkeit nach dem gestellten Antrag gehabt eine Ehrung auszusprechen, jetzt schnell die Gelegenheit fassen, die Nadel.

    Wie schon beschrieben, hiermit werden verdiente Clubmitglieder geehrt, Wer denn? Wir der TCR haben das Glück, dass sich ein junger Mensch noch bereit erklärt ehrenamtlich Freizeit zu opfern um sich für andere Leute etwas auszudenken, auch Kopfkino für Orientierungssportler genannt.

    Lieber JAN (Sieper) herzlichen Glückwunsch und recht herzlichen Dank von deinen Vereinskollegen/innen, wir freuen uns über deinen Einsatz.

    Jan erstellt seit letzten Jahr die virtuellen Fahrtunterlagen (sind als kontaktlose Alternative am heimischen PCentstanden für die Zeit während Corona) und auch die echt fahrbare Version, mit einem Auto, liegt schon in der Schublade, und für diese aktive Tätigkeit wurde die Nadel an Jan verliehen, nochmal herzlichen Glückwunsch.

     

    29. Juno 2021, Reinhold (Whisky)

  • Erster Clubabend seit einer gefühlten Ewigkeit

    Montag, 28. Juni 2021 - in Berichte v. geselligen Clubveranstaltungen

    Am 18. Juni konnten wir uns mal wieder in unserem Clublokal treffen. So lange hatte man sich nicht mehr gesehen und die Freude war große. Bei schönem Wetter saßen wir alle auf der Terrasse und genossen die netten Gespräche sowie das Essen und Trinken. Whisky und ich hatten im Vorfeld die Idee, den Abend aus der Clubkasse zu bezahlen. Das war für alle Anwesenden eine nette Überraschung, die gerne angenommen wurde.

    Wir hoffen, dass dies nich der letzte Clubabend gewesen ist.

  • 2. virtuelle Ori "Roemryke Berge" 2021

    Dienstag, 20. April 2021 - in Virtuelle Oris

    Da staunten einige Teilnehmer nicht schlecht, als sie die Fahrtunterlagen öffneten und die virtuelle Ori nicht im typischen Remscheider Ori-Gebiet begann. Um mal etwas Anderes zu sehen und unbekannte Gebiete mit einer Orientierungsfahrt zu erkunden, entschlossen sich Hans Gerd und Jan die zweite Veranstaltung der VG Remscheid in Nordkirchen stattfinden zu lassen. Ein paar Teilnehmer fühlten sich an alte Studientage erinnert, die zum Teil schon sehr lange zurück lagen. 

     

    108 Teilnehmer aus ganz Deutschland und sogar auch einige aus Dänemark machten sich auf dem Weg.

    Die virtuelle Fahrt begann am Schloss Nordkirchen und führte über Südkirchen und Capelle nach Ascheberg. Von dort aus über kleinere Hofschaften zurück nach Nordkirchen. Nach einer kleinen Ortsdurchfahrt, endete die Fahrt wieder im Schloßinnenhof.

     

    Unterwegs warteten einige Herausforderungen in den einzelnen Aufgaben. Dennoch hatten die Teilnehmer Spaß beim Lösen der Fahrt. Mit der Übermittlung der Bordkarten kam sehr viel positive Rückmeldung zu der Veranstaltung. Darüber hat sich das Veranstalterteam sehr gefreut, dass die gemachte Arbeit so gut angekommen ist.

     

    Viele Bordkarten sind bereits am Samstag wieder eingegangen. Ab Sonntag lief die Karrenzzeit, die auch mit Strafpunkten bewertet wurde. So konnten sich Hans Gerd und Jan bereits Samstag Abend an die Auswertung begeben. Die letzten Bordkarten gingen kurz vor Ablauf der erlaubten Zeit am Sonntag Abend ein. Bis Montag Nachmittag dauerte es, bis alle Lösungen nachvollzogen wurden und ein Ergebnis präsentiert werden konnte.

     

    Der Gesamtsieg der 2. virtuellen Ori ging in den Süden der Republik. Das Team von der Scuderia Magra München gewann mit nur 2 Fehlern die Veranstaltung.

    Die Ergebnisliste gibt es auf der Internetseite der Veranstaltergemeinschaft.

     

    Den Bericht eines dänischen Starters gibt es hier.

     

    Auch in 2022 will die VG Remscheid wieder eine virtuelle Ori anbieten. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.  

  • Osterhaserundfahrt

    Mittwoch, 7. April 2021 - in Virtuelle Oris

    Wer bei der Ostereiersuche noch etwas Orientierungshilfe brauchte, für den war die Oster-Hase-Rundfahrt des AC Bramsche genau die richtige Vorbereitung.

    Am Gründonnerstag um 20:00 Uhr begann die virtuelle Ori. Vom Touring Club Remscheid nahmen Hans Gerd und ich in der Profi Klasse teil. Die Ausschreibung und der Fahrerbrief waren bereits im Vorfeld abrufbar und beinhalteten keine großen (Oster-)Überraschungen. Wir warteten somit auf das Passwort, welches am Donnerstag pünktlich verschickt wurde. Das Grübeln konnte beginnen.

    Da der Freitag bekanntlich ein Feiertag ist, brauchten wir uns keine Gedanken über ein frühes Aufstehen am Morgen machen. Daher entschloss ich mich die Fahrt aufjeden Fall am Abend noch zu beenden und abzuschicken, denn bei Punktegleichheit entschied der frühere Abgabezeitpunkt.

    An eine schnelle Abgabe war jedoch nicht zu denken, da die Fahrt einige Spitzfindigkeiten parat hielt. Bereits am Start musste man den Parkplatz nach rechts verlassen und ihn nicht direkt umrunden. Auch das Einbahnstraßensystem galt es zu beachten, damit man nicht gegen die zuerst gefahrene Fahrtrichtung verstößt. Beim Verbinden zwischen zwei Aufgaben nach Übersichtskarte fehlte auch der ein oder andere Weg auf der Übersichtskarte, den man dann nicht Befahren durfte. Auf der normalen Karte waren Negativ-Kontrollen eingezeichnet, um den Fahrer auf eine falsche Pfärte zu locken. 

    Kurz vor Mitternacht war ich dann nach fast vier Stunden das erste Mal im Ziel angekommen und brauchte eine kurze Pause. Gegen Ende lies die Konzentration doch einiges zu wünschen übrig. So entdeckte ich beim Kontrollieren auch noch den ein oder anderen Fehler, den ich zum Glück noch korrigieren konnte. Bei einer richtigen Ori wären mir sicherlich die ein oder andere Stempelkontrolle dazwischen gekommen.

    So war es dann kurz vor halb Eins, als ich die Bordkarte an den Veranstalter zurück geschickt habe. Hans Gerd gönnte sich eine Nacht Schlaf und ging am nächsten Morgen mit neuem Elan an die letzten Aufgaben der Fahrt. Kurz vor Mittag hatte er die Bordkarte ebenfalls abgegeben. Dies traf sich gut, da ich am Nachmittag zu Besuch bei den Eltern war. 

    Vorherschendes Thema war natürlich die virtuelle Ori. Doch beim Vergleichen der Bordkarte verflog die gute Osterlaune bei Hans Gerd sehr schnell. Da waren doch einige Abweichungen zu sehen und nach einer kurzen Erläuterung meiner Lösung musste er anerkennen, dass er sich für die Schlechtere entschieden hatte.

     

    Am Ostermontag um 20:00 Uhr wurden dann die Lösungen veröffentlicht. Hans Gerds Befürchtungen bestätigten sich, dass dort einige Fehler zusammengekommen sind. Bei mir lief es da um einiges besser. Lediglich ein Fehler in der Aufgabe 5, als ich einen Abzweig in der Fischgräte mitgezählt habe, den ich nicht hätte mitzählen dürfen. Dadurch hat sich die Aufgabe im weiteren Verlauf anders aufgebaut und mir fehlten ein paar Kontrollen. Ich befürchtete bereits, dass ich dafür 2 Fehler angerechnet bekommen würde, da meine Lösung deutlich von der Idealbordkarte abwich. Die restlichen Aufgaben waren jedoch richtig, sodass ich mit großen Hoffnungen auf eine vordere Position auf das Endergbnis am nächsten Tag gewartet habe.

     

    Im Gesamtergebnis landete Hans Gerd auf Platz 18 mit 110 Strafpunkten. Damit war er nicht ganz zufrieden, da er sich mehr erhofft hatte. Für meinen Fehler gab es in der Tat 20 Strafpunkte und damit landete ich auf Platz 2. Der Gesamtsieg ging mit nur einem Fehler an Nicole Jentsch vom AMC Burbach. Herzlichen Glückwunsch; das war wieder eine sehr starke Leistung.

     

     

     

    Bei der nächsten virtuellen Ori werden Hans Gerd und ich nicht teilnehmen, da es sich dabei um unsere eigene Veranstaltung handelt. Wir nehmen jedoch noch gerne Nennungen entgegen und freuen uns über eine rege Teilnahme.

     

    Bericht von Jan Sieper

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