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Saisonauftakt der Orientierungsfahrer

Mittwoch, 6. Februar 2019 - in Ori-Berichte

Der Saisonauftakt in die Ori-Saison fand bereits am 2. Februar 2019 beim NAC Duisburg statt. So früh im Jahr sind nicht mal alle Siegerehrungen über die Bühne gegangen, da suchen die Experten schon wieder nach dem richtigen Weg.

Wie die Remscheider abgeschnitten haben lesen Sie hier.


Der NAC Duisburg ist Prädikatsnehmer von allen großen Meisterschaften im Orientierungssport. Für einen guten Start gilt es gleich zu Beginn ein gutes Ergebnis einzufahren.

 

In der Mannschaftswertung konnte der TCR sich vor den Mannschaften aus Köln und Dülken behaupten und somit die ersten wichtigen Mannschaftspunkte einfahren.

Ein hartes Stück Arbeit, denn leicht war die Fahrt auf gar keinen Fall.

Schon bei der Fahrerbesprechung wurde vom Fahrtleiter die Karenzzeit von 90 Minuten auf 120 angehoben. Mit einer Idealzeit von 3 Stunden, machte dies also eine Fahrzeit von bis zu 5 Stunden.

 

Die Aufgabe 1 zog sich bereits über 2 DIN A4 Seiten und beinhaltete neben dem üblichen kleinem Industriegebiet direkt am Start auch einige bekannte Parkplätze.

Es dauerte also ein Weilchen bis man in der 2. Aufgabe war und dort wartete direkt der nächste Parkplatz an der "Himmelstreppe". Es waren immer wieder kleine Kniffe in den Aufgaben, die man zu beachten hatte. So wurde ein kleiner Kartenausschnitt einkopiert, auf dem plötzlich andere Wege auftauchten, die man nun befahren konnte oder über Schleichwege war auf einmal ein anderer Strich kürzer zu erreichen. Diese Kniffe wurden natürlich durch Baumaffen des Veranstalters kontroliert.

In der ersten Etappe haben Günter und Jan alles richtig gemacht und konnten als einziges Team fehlerfrei bleiben.

Leider wurden die beiden am Ende von einem Team noch überholt.

 

Denn gerade in der zweiten Etappe lies die Qualität des Kartenmaterials deutlich nach. Die Schwarz-Weiß Karten waren sehr undeutlich und es viel schwer dort alte Wege zu erkennen, die man sowieso nicht mehr befahren konnte. Aber da dort ein Schild hing, hätte man es zumindest probieren sollen, um dann das Schild zu notieren. Jan und Günter ist dies einmal zu oft zum Verhängnis geworden.

 

Und dann war da noch der Weg durch den See:

In der vorletzten Aufgabe, als die Konzentration schon nachlies, befand sich ein kleiner Kartenausschnitt (Wer weiß aus welchem Jahr der stammt?), auf dem noch eine Straße vorhanden war, die heute so nicht mehr existiert, da sie dem Elfrather See weichen musste. Aber Teile der Straße - zumindest bis zum See - waren noch vorhanden und Hans Gerd hat dort sogar eine Kontrolle entdeckt. Leider vergas er nur wenige 100m später das "X" aus der Aufgabe 1, welches eine Straße gesperrt hat, und handelten sich einen Fehler ein.

Dieser änderte trotzdem nichts an einem guten Ergebnis für ihn. Er erreichte in der Gesamtwertung den 5. Platz.

 

Reinhold und Andy versuchten es nach mehreren Jahren Pause mal wieder beim NAC Duisburg und fuhren einen starken 3. Platz ein. Aufgrund der längeren Fahrzeit von 18 Minuten mussten sie Günter und Jan den Vortritt auf dem Podest lassen.

 

In der Klasse B konnte der TCR auch einen Klassensieg verzeichnen. Bei Ihrer ersten Fahrt für den Touring-Club setzte sich Charlotte gegen die Konkurenz in ihrer Klasse durch. Damit schlug sie nicht nur ihren Vater, sondern auch den aktuellen ADAC-Meister Rainer Witte, der keinen guten Tag erwischte und mit 100 Strafpunkten ungewohnt weit hinten landete. Was da wohl der größere Erfolg ist?

 

Ganz hinten landete leider das Team Putz/Wiche mit 150 Strafpunkten.

 

Im Gesamtbild war es für den TCR und seine Teams dennoch ein gelungener Saisonstart. Im März beim MSC Huchem-Stammeln gilt es dann dieses Ergebnis zu wiederholen, wenn nicht sogar noch zu verbessern. 

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